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	<title>Corporate Media Blogger &#187; Journalismus</title>
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	<description>Unternehmenskommunikation und -medien</description>
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		<title>Studie: Redakteure mögen Suchmaschinen und Medienportale</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 10:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bei ihren Recherchen nutzen Journalisten viele Quellen, im Internet sind  Suchmaschinen auf Platz 1, nur knapp dahinter die Seiten von anderen Nachrichtenportalen. <a href="https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/">Studie: Redakteure mögen Suchmaschinen und Medienportale</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 4 zur Umfrage &#8220;<a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</a>&#8220;</em></p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Webseiten-gross.jpg" rel="lightbox[1220]"><img class="alignleft size-full wp-image-1222" title="Journalistenumfrage - Welche Webseiten werden für Recherchen genutzt? - Social Media Infografik" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Webseiten.jpg" alt="Journalisten nutzen Google und Nachrichtenportale häufig für die Recherche" width="256" height="522" /></a>Bei ihren Recherchen nutzen Journalisten viele Quellen, auch das Internet gehört seit Jahren zum Redaktionsalltag. Aber auf welchen Webseiten suchen die Berichterstatter denn nach Informationen für ihre Beiträge oder Artikel? <strong>Ganz klar: Suchmaschinen sind auf Platz 1</strong>. Nahezu alle Journalisten starten dort ihre Informationssuche. Aber was kommt danach? Webseiten von Unternehmen und den Kollegen folgen in der Beliebtheit auf Platz 2 und 3 mit fast identischen 84 bzw. 83 Prozentpunkten. Das zeigen die Ergebnisse aus meiner Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221;, bei der als Vergleichwert auch die Webnutzung abgefragt wurde. Warum habe ich diese Zahlen erhoben und ausgewertet? Ich wollte damit einordnen, wie sich Blogs  als Recherchequelle im Vergleich zu anderen Webseiten schlagen. <span id="more-1220"></span></p>
<p>Würde man einen Vergleich der Webseiten-Zahlen mit der Blognutzung ziehen, kommt man mit 67 Prozent Blognutzung auf etwa den selben Wert wie für die Nutzung staatlicher Webseiten. Diese liegen in der Beliebtheit damit noch deutlich vor den Seiten der NGOs (bsp. Verbände und Vereine). Ein ähnliches Bild hatte sich bereits bei den verschiedenen Blog-Kategorien gezeigt, die von Redakteuren genutzt werden, auch hier lagen nichtstaatliche Organisationen eher weiter hinten.</p>
<h2>Verlässlichkeit ist gefragt</h2>
<p>Wie kann man diese Zahlen nun einordnen? Schreiben die Berichterstatter einfach voneinander ab?! Nein: <strong>Journalisten setzen gerne auf verlässliche Inhalte.</strong> Daher rangieren Medienseiten so weit vorne, denn die hier publizierten Inhalte wurden bereits durch Redakteure gecheckt. Einen ähnlich hohen Nutzungswert hatten die Pressevertreter auch bei den News-Blogs angegeben: 83 Prozent Nachrichtenseiten und 77 Prozent für <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">News-Blogs</a>.</p>
<p>Einen ebenfalls hohen Vertrauensbonus geniessen die Webangebote der Unternehmen oder staatlichen Stellen, sie wurden mit 68 Prozent benannt. Erst danach folgen NGOs, Unis und soziale Netze. Private Webseiten und Shops bilden das Schlusslicht bei der Recherchenutzung.</p>
<p>Eine Zahl deckt sich fast mit der einer anderen <a href="http://prreport.de/home/aktuell/article/6388-deutsche-journalisten-informieren-sich-via-facebook/" target="_blank">Studie</a>: Im Dezember 2012 hatte das Agentur-Netzwerk ecco 700 Journalisten zur Social-Media-Nutzung befragt, bei der 61 Prozent angaben Social Media für die Arbeit zu nutzen. Das liegt nahe an den 56 Prozent für soziale Netzwerke, die die Redakteure in meiner Studie angaben.</p>
<h2>Zusammenfassung der Ergebnisse</h2>
<p>Ich habe hier in vier Blogbeiträgen die Ergebnisse meiner Journalistenumfrage vorgestellt. Das Ganze will ich noch einmal komprimiert als Slideshare oder eBook zusammen fassen, um die wichtigsten Zahlen und Thesen auf einen Punkt zu bringen.</p>
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		<title>Journalistinnen sind bei der Blognutzung vorne</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 12:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Annahme, dass männliche Journalisten häufiger in Blogs recherchieren, als ihre weiblichen Kolleginnen, sie stimmt nicht. 69 Prozent der Journalistinnen gaben an, in Blogs zu recherchieren. Knapp vier Prozentpunkte trennen die Geschlechter. Ein kleiner aber statistisch signifikanter Vorsprung für die Frauen. Immerhin: Die Männer sind die regelmäßigeren Nutzer der Blogs, sie liegen sieben Prozentpunkte vor ihren Kolleginnen.
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 3 zur Umfrage &#8220;<a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</a>&#8220;</em></p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung.png" rel="lightbox[1129]"><img class="alignleft  wp-image-1130" title="Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung-416x1024.png" alt="" width="250" height="614" /></a></p>
<p>Manchmal erlebt man bei der Auswertung einer <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Untersuchung</a> eine Überraschung. Die Annahme, dass männliche Journalisten häufiger in Blogs recherchieren, als ihre weiblichen Kolleginnen, sie stimmt nicht. 69 Prozent der Journalistinnen gaben an, in Blogs zu recherchieren. Knapp vier Prozentpunkte trennen die Geschlechter. Ein kleiner aber statistisch signifikanter Vorsprung für die Frauen. Immerhin: Die Männer sind die regelmäßigeren Nutzer der Blogs, sie liegen sieben Prozentpunkte vor ihren Kolleginnen.</p>
<p>Auch wer vermutete, mehr freie Journalisten würden in Blogs nach Geschichten stöbern, liegt nicht richtig. Eher recherchieren die Festangestellten mit einem größeren Zeitkonto in weiteren Quellen &#8211; auch in Blogs. 68 Prozent der Festangestellten erklärten, sie würden regelmäßig oder zumindest gelegentlich in Blogs recherchieren. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als bei den Freien &#8211; auch in der regelmäßigen Nutzung.</p>
<h2>Die PR-Vertreter setzen häufiger auf Blogs</h2>
<p>Unter den Befragten fanden sich auch Vertreter aus Unternehmen, PR-Agenturen und dem Corporate-Publishing. Überraschend ist, dass diese Gruppe eine deutlich höhere Affinität gegenüber Blogs hat. Teilt man diese Gruppe von denen, die sich selbst als Journalisten bezeichnen, sind es in dieser Gruppe 80 Prozent, die Weblogs für Recherchen einsetzen. Bei beiden Grupppen liegt die regelmäßige Nutzung identisch bei 25 Prozent &#8211; lediglich die gelegentliche Nutzung von Blogs bei den PR-Vertretern ist höher &#8211; das aber deutlich.</p>
<h2><span id="more-1129"></span>Einiges deckt sich mit Erwartungen, aber nicht alles.</h2>
<p>Schon die <a title="Junge Journalisten nutzen öfter Blogs" href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">letzte Auswertung</a> widerlegte die Vermutung, dass IT-Journalisten besonders häufig auf Blogs als Informationsquelle setzen. Onliner und junge Journalisten setzen sie häufiger ein, das war klar. Aber: Frauen nutzen im Journalismus häufiger Blogs als Männer? Das ist eine Überraschung! Der Vorsprung ist klein, aber er ist da. Dass PR-Experten eher in Blogs recherchieren, wundert wenig &#8211; sie setzen selbst dieses Medium recht häufig für die eigenen Publikationen ein. Nur der Vorsprung von 14 Prozentpunkten überrascht mich etwas.</p>
<p>Im bald folgenden letzten Teil der Auswertung geht es um weitere Webseiten, auf denen die Pressevertreter gezielt nach Informationen suchen.</p>
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		<title>Junge Journalisten nutzen öfter Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 23:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Junge Journalisten nutzen Blogs häufiger für ihre Arbeit, als die älteren Kollegen. Sechs von sieben der unter dreißigjährigen gaben in der Onlineumfrage an, dass sie häufig oder gelegentlich Blogs für Ihre Recherchen nutzen. Auch Journalisten aus den Online-Redaktionen nutzen besonders häufig Blogs. 80 Prozent der Onliner gaben an dort zu recherchieren, die Hälfte davon regelmäßig.  Die Pressevertreter aus Print, Radio und TV bilden das Schlusslicht der Blognutzer. Auffällig: besonders Radio- und TV-Journalisten nutzen sie kaum regelmäßig. <a href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Junge Journalisten nutzen öfter Blogs</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 2 der Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221;</em></p>
<p>Auch wenn der Contentman sie schon wieder <a href="https://www.contentman.de/content-marketing/die-grose-zeit-der-blogs-ist-vorbei-meint-jedenfalls-google/">für tot erklären</a> will, Blogs haben sich bei Journalisten als Recherchequelle etabliert – dies ist ja das Ergebnis einer <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Umfrage</a>, die ich in der vergangenen Woche <a href="http://www.lead-digital.de/start/social_media/blogs_als_recherchequelle_sehr_geschaetzt">veröffentlicht</a> habe. Das Spannende an den <a title="Auch Zeitungsleute kennen sich im Internet aus" href="http://charlyandfriends.blogspot.de/2013/01/piraten-peep.html">vielen Reaktionen</a> war für mich die Interpretation meiner Daten, so titelte der Isarmatrose <a href="http://isarmatrose.com/?p=3033">&#8220;Private Blogs sind bei Journalist_innen beliebt&#8221;</a>. Auch das Verhältnis der Nutzung von privaten oder Unternehmensblogs wurde erörtert.</p>
<p>Wie angekündigt habe ich die gesammelten Daten auch nach Alter, Medium und Ressort analysiert &#8211; mit zu erwartenden und auch überraschenden Ergebnissen:</p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Medium.jpg" rel="lightbox[1070]"><img class="alignnone size-large wp-image-1071" title="Junge Journalisten nutzen häufiger Blogs" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Medium-918x1024.jpg" alt="Social Media Infografik - Junge Journalisten nutzen häufiger Blogs" width="612" height="682" /></a></p>
<p>Junge Journalisten nutzen Blogs häufiger für ihre Arbeit, als die älteren Kollegen. <strong>Sechs von sieben der unter dreißigjährigen</strong> gaben in der Onlineumfrage an, dass sie häufig oder gelegentlich Blogs für Ihre Recherchen nutzen &#8211; das sind 86 Prozent. In der Altersklasse &#8220;30-50 Jahre&#8221; sind es nur noch 68 Prozent, ab &#8220;50+&#8221; noch knappe 57 Prozent, die Blogs für Ihre Arbeit nutzen. Das Ergebnis der Umfrage ist wenig überraschend. Schließlich sind die jüngeren Kollegen mit den Medien aufgewachsen, die sie jetzt für Ihre Arbeit nutzen. Auffällig ist nur, dass in der Altersklasse &#8220;30-50 Jahre&#8221; die regelmäßige Blognutzung mit knapp 30 Prozent am höchsten ist.<span id="more-1070"></span></p>
<p>Wie vermutet nutzen Journalisten aus den <strong>Online-Redaktionen besonders häufig</strong> Blogs. 80 Prozent der Onliner gaben an dort zu recherchieren, die Hälfte davon regelmäßig. Unter den 77 Prozent der Journalisten die Crossmedial veröffentlichen, vermute ich viele Onlineaffine. Das wäre eine Erklärung für die fast identische Prozentzahl mit den Onlinern, lediglich die sporadische Nutzung fällt hier aber deutlich höher aus.  Die Pressevertreter aus Print, Radio und TV bilden das Schlusslicht der Blognutzer. Auffällig: besonders Radio- und TV-Journalisten nutzen sie kaum regelmäßig.</p>
<h2>IT-Journalisten keine Spitzenreiter bei Blog-Recherchen</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/welche-Ressorts-recherchieren-in-Blogs.jpg" rel="lightbox[1070]"><img class="alignnone size-full wp-image-1072" title="Journalistenumfrage - Welche Ressorts recherchieren in Blogs? - Social Media Infografik" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/welche-Ressorts-recherchieren-in-Blogs.jpg" alt="Social Media Infografik - Welche Ressorts recherchieren in Blogs?" width="940" height="915" /></a></p>
<p>Auch die einzelnen Ressorts nutzen Blogs unterschiedlich stark. Ich hätte vermutet, dass  IT- und Technik-Journalisten das Ranking anführen würden. Spitzenreiter mit 78 Prozent sind aber Ressorts aus Wirtschaft und Finanzen. Sie führen vor Politik und Regionalressorts &#8211; obwohl bei letzteren die regelmäßige Blognutzung überraschend stark ist. Anscheinend haben die Regionalredakteure ihre Lieblingsblogs. Die IT-Journalisten lagen mit 67 Prozent exakt im Durchschnitt.</p>
<h2>Kulturblogs haben schlechte Karten</h2>
<p>Am schwächsten interessiert sich das Feuilleton für Blogs. Nur 57 Prozent der Journalisten dieses Ressorts nutzen Blogs für Recherchen. Hier liegen mehr als 20 Prozentpunkte Differenz zur Wirtschaft! Ebenfalls schwach sind Tourismus (warum eigentlich?) und Tiere &amp; Umwelt. Und das obwohl Katzencontent bei sozialen Netzen sehr beliebt ist.</p>
<p>Im dritten Teil der Auswertung möchte der Frage nachgehen, ob Journalistinnen Blogs weniger nutzen und ob es einen Unterschied gibt, zwischen Journalisten und den PR-Kollegen bei der Blognutzung gibt.</p>
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		<title>Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 10:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Blogs sind fester Bestandteil der Redaktionsarbeit. Zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage "Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?" Ein Viertel der Befragten nutzt regelmäßig Blogs für Recherchen, 42 Prozent nutzen sie gelegentlich und 33 Prozent verzichten darauf. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen die Holger Schmidt aus dem news aktuell Trendmonitor 2011 auch herausgearbeitet hat. <a href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung von Blogs durch Journalisten &#8211; Teil 1<a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.png" rel="lightbox[1003]"><img class="size-full wp-image-1007 alignnone" alt="Online-Umfrage unter 478 deutschen Journalisten, Zeitraum Nov.-Dez. 2012, * teils mit Mehrfachnennung möglich" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.png" width="620" height="792" /></a></p>
<p><em>Blogs sind fester Bestandteil der Redaktionsarbeit. Zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221; Ein Viertel der Befragten nutzt regelmäßig Blogs für Recherchen, 42 Prozent nutzen sie gelegentlich und 33 Prozent verzichten darauf. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen die <a href="http://de.slideshare.net/HolgerSchmidt/wirkung-von-corporatesocialmedia-auf-journalisten?startSlide=5">Holger Schmidt</a> aus dem news aktuell Trendmonitor 2011 auch herausgearbeitet hat.</em></p>
<p>Das Jahr 2012 kann im Rückblick als die Renaissance der Blogs gesehen werden. Viel wurde darüber berichtet, warum beispielsweise <a href="http://pr-blogger.de/2012/07/18/warum-das-corporate-blogging-besser-als-facebook-ist/" target="_blank">Corporate Blogs mehr Sinn machen, als facebook Fanseiten</a>. Mich hat daher aktuell interessiert, wie viele Journalisten Blogs lesen oder damit sogar arbeiten. Darum habe ich zum Jahresende mit Unterstützung des DJV eine Online-Umfrage durchgeführt und Journalisten zu ihrer Nutzung von Blogs befragt. Die Mehrheit der Pressevertreter &#8211; 83 Prozent &#8211; liest Blogs. 55 Prozent sind Gelegenheitsleser, 15 Prozent lesen sie regelmäßig und 13 Prozent haben gar einen oder mehrere Blogs im Abo. Bei der Arbeit sind die Journalisten etwas zurückhaltender mit Blogs: 67 Prozent nutzen sie für ihre Arbeit. Und etwas mehr als ein Drittel der Journalisten (36 Prozent) hat für einen Artikel oder Beitrag schon aus einem Blog zitiert. Die Erklärung für die geringe Quote lieferte mir Peter Steinfurth, Chefredakteur der Zeitschrift <em>Oldtimer Markt</em>: &#8220;Wenn Journalisten Blogs nicht nutzen, muss das ja nicht daran liegen, dass sie keine Blogs kennen oder lesen. Es ist vielmehr so, dass die inhaltliche Qualität von Blogs für Journalisten nicht sicher genug einschätzbar ist und deshalb grundsätzlich nachrecherchiert werden muss.&#8221;</p>
<h2>private Blogs sind bei Journalisten beliebt</h2>
<p>Das könnte auch an den Quellen liegen. Journalisten stöbern bei ihren Recherchen nämlich gerne auch in privaten Blogs. Die Frage in welchen Blogs Journalisten recherchieren, brachte diese interessante Information ans Tageslicht. Spitzenreiter mit 77 Prozent sind zwar Nachrichten- oder Themenblogs, direkt im Anschluss folgen private Blogs mit 71 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen dann Micro Blogs wie twitter, facebook oder tumblr mit 49 Prozent. Corporate Blogs kommen auf 38 Prozent. Immerhin: die Blogs von Unternehmen genießen anscheinend mehr Vertrauen, als die von Nichtregierungs-Organisationen, diese kommen nur auf 30 Prozent.</p>
<p>Das Ansehen von Corporate Blogs lässt sich auch an einem anderen Indikator deuten. 12 Prozent der Journalisten halten einen Mitarbeiter- oder Unternehmensblog sogar für relevanter als die Pressewebseite des jeweiligen Unternehmens. Hier wäre es sicher interessant diese Entwicklung zu beobachten und die Untersuchung in einem oder zwei Jahren zu wiederholen. <span id="more-1003"></span></p>
<p>Aufgrund der soliden Datenbasis können so die Aussagen zur Blognutzung nach Alter, Geschlecht, Medium oder Ressort einzeln untersucht und miteinander verglichen werden. Dabei treten signifikante Unterschiede auf, die ich in einem weiteren Beitrag untersuchen möchte. Eines vorweg: Die Vermutung, dass männliche Journalisten intensiver Blogs nutzen, als weibliche, bestätigt sich nicht. Frauen recherchieren eher in Blogs &#8211; auch wenn der Vorsprung nur marginal ist.</p>
<p><strong>Hintergrund zur Erhebung und den Teilnehmern:</strong> Die Onlineumfrage fand vom 29.11. bis 08.12.2012 statt. Innerhalb des Zeitraums wurden 484 Teilnehmer erfasst, 478 vollständige und gültige nach Abzug von Dubletten. Der Teilnehmerkreis ist weit gestreut: Mitarbeiter von Tageszeitungen, Special-Interest-Medien, privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk, Fernsehen, Onlineredaktion und freie Journalisten beteiligten sich an der Erhebung. Die Mehrzahl der Fragebögen wurde von Männern ausgefüllt. Ein knappes Drittel (31 Prozent) Frauen nahmen an der Befragung teil. Print dominierte (245) vor Online (94), 106 Journalisten gaben an cross medial zu veröffentlichen. Das Verhältnis von Festangestellten zu freien Journalisten war ausgewogen: 56 Prozent feste, 44 Prozent freie Pressevertreter. Die meisten Teilnehmer stehen mitten im Berufsleben, als häufigste Altersgruppe wurde 277 mal &#8220;30-50 Jahre&#8221; angegeben. Ausgewertet wurden die Daten mit der Software des Umfragetools Q-Set und dem IBM Statistik-Tool SPSS.</p>
<p>Hier können Sie die Infografik als PDF oder JPG downloaden: <a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.jpg" rel="lightbox[1003]"><img class="alignnone size-full wp-image-1012" title="Wie häufig nutzen Journalisten Blogs? - Social Media Infografik" alt="" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.jpg" width="46" height="60" /></a> <a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.pdf"><img alt="Infografik - wie häufig nutzen Journalisten Blogs?" src="https://www.cmblogger.de/wp-includes/images/crystal/document.png" width="46" height="60" /></a></p>
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		<title>Umfrage &#8216;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8217; ist beendet</title>
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		<comments>https://www.cmblogger.de/umfrage-nutzen-journalisten-blogs-ist-beendet/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 13:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ende November habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Journalisten im Rahmen von Recherchen Blogs nutzen. Dabei ging es mir auch darum herauszufinden, ob Unternehmensblogs häufiger genutzt werden, als die Presseseiten der Unternehmen. Spannend ist ja auch immer die &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/umfrage-nutzen-journalisten-blogs-ist-beendet/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/umfrage-nutzen-journalisten-blogs-ist-beendet/">Umfrage &#8216;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8217; ist beendet</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" rel="lightbox[992]"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="umfrage" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" alt="Umfrage Journalisten nutzen Blogs" width="300" height="269" /></a></p>
<p>Ende November habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Journalisten im Rahmen von Recherchen Blogs nutzen. Dabei ging es mir auch darum herauszufinden, ob Unternehmensblogs häufiger genutzt werden, als die Presseseiten der Unternehmen. Spannend ist ja auch immer die Frage, welche Online-Quellen sonst noch genutzt werden. Daraus habe ich einen Fragebogen mit 10 Fragen erarbeitet, bei dem auch demographische und berufliche Informationen abgefragt wurden. Damit will ich die Auswertungen clustern und untersuchen, ob beispielsweise freie Journalisten anders Online recherchieren, als Festangestellte. Mit Unterstützung des DJV und meines eigenen Presseverteilers habe ich ein paar tausend Journalisten erreicht und sie um Teilnahme an meiner Umfrage gebeten.</p>
<p>Knapp 500 ausgefüllte Fragebögen stellen die Umfrage auf eine solide statistische Basis. Darum möchte ich mich zunächst einmal den Kollegen bedanken, die sich dafür Zeit genommen haben. Die Auswertung der werde ich zwischen den Jahren in Angriff nehmen. Der Gewinner der schicken <a href="http://amzn.to/V1kHYD">booq-Notebooktasche</a> steht fest: Es ist ein Kollege der Frankfurter Neuen Presse &#8211; das Paket kommt noch in diesem Jahr! Die Ergebnisse folgen im neuen Jahr.</p>
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		<title>Ist die PR-Kritik der FTD berechtigt?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/ist-die-pr-kritik-der-ftd-berechtigt/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 23:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der letzen Ausgabe der Financial Times übt das Blatt Kritik an rüden PR-Methoden. In dem Artikel &#8220;An der Leine der PR&#8221; wird Kommunikationsabteilungen und -agenturen ein Eingreifen in die Kommunikation zwischen Presse und Unternehmen vorgeworfen. Illustriert wird das Beispiel &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/ist-die-pr-kritik-der-ftd-berechtigt/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/ist-die-pr-kritik-der-ftd-berechtigt/">Ist die PR-Kritik der FTD berechtigt?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/an-der-leine-der-pr-ftd.jpg" rel="lightbox[960]"><img class="size-full wp-image-961 alignleft" title="Screenshot An der Leine der PR - FTD.de" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/an-der-leine-der-pr-ftd.jpg" alt="" width="272" height="408" /></a></p>
<p>In der letzen Ausgabe der Financial Times übt das Blatt Kritik an rüden PR-Methoden. In dem Artikel <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:public-relations-an-der-leine-der-pr/70126208.html" target="_blank">&#8220;An der Leine der PR&#8221;</a> wird Kommunikationsabteilungen und -agenturen ein Eingreifen in die Kommunikation zwischen Presse und Unternehmen vorgeworfen. Illustriert wird das Beispiel eines PR-Managers, der einem Journalisten die Visitenkarte eines Managers wegschnappt &#8211; ohne Frage ein No-Go. Es folgen weitere Beispiele und am Ende des Artikels fällt der Begriff der &#8220;diktatorischen Medienpolitik&#8221;. Differenzierte Betrachtung sieht meiner Meinung nach eher anders aus.</p>
<p><span id="more-960"></span></p>
<p>Ich habe es oft erlebt, dass der Umgang mit Journalisten für Mitarbeiter eine Herausforderung war. Unsicherheit über den Tenor oder Wirkung, den ein Artikel später habe könnte, oder negative Erfahrungen spielten eine Rolle. Ich nehme mich daher oft auch in der Rolle des Sparringspartners wahr, der Mitarbeiter und Management mit Aspekten der Öffentlichkeitsarbeit bekanntmacht und beispielsweise Interviews mit vorbereitet. Trotzdem läuft ein Großteil der Medienkontakte über mich &#8211; eben weil es mein Job ist.</p>
<p>Mit dieser Herangehensweise treten wir mit einer Meinungsrichtung aber eben nicht nur mit einer Stimme auf. Gerade die &#8220;One Voice Policy&#8221; ist in Zeiten von Social-Media ein Auslaufmodell, da Mitarbeiter &#8211; ob bewusst oder unbewusst &#8211; öffentlichkeitswirksam über ihre Netzwerke kommunizieren. Das nutzen Unternehmen mittlerweile, indem sie gezielt die öffentliche Kommunikation ihrer Mitarbeiter in eigenen Blogs oder auf Social-Media-Plattformen fördern. Mit unserem <a title="Wemag Mitarbeiterblog" href="https://www.wemagblog.com" target="_blank">WEMAG-Blog</a> gehen wir gerade die ersten Schritte in dieser Richtung. Das geht auch offline: Über die Weihnachts-Touren unserer Kommunalbetreuer beispielsweise informieren wir die Lokalpresse und laden sie zu den Terminen ein ohne selbst Öffentlichkeitsmitarbeiter vor Ort zu haben.</p>
<p>Um die Eingangsfrage &#8220;Ist die Kritik berechtigt?&#8221; zu beantworten: In Teilen ja. Vor allem für die in der FTD geschilderten Beispiele müssen sich die PR-Leute klare Worte gefallen lassen. Aber wer sich als Journalist über zu knappe und &#8220;floskelhafte&#8221; Zitate beschwert, sollte sich darüber nicht wundern, wenn er gleichzeitig eine Tendenz zur Skandalisierung in Medien einräumt. Auch den Vergleich mit Nordkorea halte ich für überzeichnet. Vertrauen gewinnt man sicher anders &#8211; und gerade darauf sollte die Beziehung zwischen Journalisten und PR-Leuten aufbauen.</p>
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		<title>Gruner+Jahr: Corporate Media statt FTD &amp; Co.?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/gruner-jahr-corporate-statt-financial-times/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 21:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Financial Times steht vor dem Aus. In den letzten Tagen hatten sich Gerüchte erhärtet, wonach Gruner+Jahr einen Teil seiner Wirtschaftsmedien einstellen wird. Wie die FAZ heute berichtete, wird die FTD eingestellt und die Zeitschriften „Impulse“ und „Börse Online“ sollen verkauft werden. Dafür will sich G+J im Bereich Wirtschaftsmedien von 330 Mitarbeitern trennen. Ganz anders sieht es im Corporate-Media-Verlagsgeschäft "G+J Corporate Editors" aus. Hier ist man auf Expansionskurs und hat etwa 20 Titel bekannter Marken im Portfolio. Neben der Laviva von REWE produziert die Verlagstochter teils crossmediale Angebote für Lufthansa, Audi, Nivea, sowie für Post und Bahn. Damit hat der Verlag in dem Sektor eine Menge der deutschen Top-Brands unter Vertrag. Dies passiert auch qualitativ auf hohem Niveau, was zahlreiche Auszeichnungen belegen. <a href="https://www.cmblogger.de/gruner-jahr-corporate-statt-financial-times/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/gruner-jahr-corporate-statt-financial-times/">Gruner+Jahr: Corporate Media statt FTD &#038; Co.?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/ftd-cm.jpg" rel="lightbox[903]"><img class="size-medium wp-image-927 alignleft" title="ftd-cm" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/ftd-cm-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<p>Die Financial Times steht vor dem Aus. In den letzten Tagen hatten sich Gerüchte erhärtet, wonach Gruner+Jahr einen Teil seiner Wirtschaftsmedien einstellen wird. Wie die <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ftd-wird-eingestellt-g-j-streicht-320-stellen-in-den-wirtschaftsmedien-11967656.html" target="_blank">FAZ heute berichtete</a>, wird die FTD eingestellt und die Zeitschriften „Impulse“ und „Börse Online“ sollen verkauft werden. Dafür will sich G+J im Bereich Wirtschaftsmedien von 330 Mitarbeitern trennen. Ganz anders sieht es im Corporate-Media-Verlagsgeschäft &#8220;G+J Corporate Editors&#8221; aus. Hier ist man auf <a href="http://www.ad-hoc-news.de/g-j-corporate-editors-expandiert-corporate-publisher--/de/News/24366292">Expansionskurs</a> und hat etwa 20 Titel bekannter Marken im Portfolio. Neben der Laviva von REWE produziert die Verlagstochter teils crossmediale Angebote für Lufthansa, Audi, Nivea, sowie für Post und Bahn. Damit hat der Verlag in dem Sektor eine Menge der deutschen Top-Brands unter Vertrag. Dies passiert auch qualitativ auf hohem Niveau, was <a href="http://meedia.de/print/kircherburkhardt-und-g-j-corporate-raeumen-preise-ab/2012/06/28.html">zahlreiche Auszeichnungen</a> belegen.</p>
<h2>Fast 40% mehr Gewinn im Corporate-Markt</h2>
<p>2011 konnte der Ertrag im Corporate-Media-Geschäft um 39 Prozent gesteigert werden &#8211; im Gegensatz zu den journalistischen Wirtschaftsmedien wie die der Financial Times, die von Anfang an nur Verluste einbrachte und zuletzt nur noch 42.000 Abonnenten zählte. Für das Wachstum waren u.a. Kundenmagazine, Geschäftsberichte, Imagefilme und Ipad-Apps verantwortlich. Das sind alles Titel, die vom journalistischen Geschick und Handwerk der Verlagsgruppe leben aber nicht auf Verkaufszahlen und Anzeigenerlöse setzen müssen. Ich denke, hier liegt eine Ursache: Der Verlag verdient sein Geld nicht mit seinen Lesern, sondern mit einem Auftraggeber, der Leser gewinnen möchte. So entstehen hochwertige Corporate-Produktionen, die für Laien oft schwer von journalistischen Produkten zu unterscheiden sind. Wenn viele jetzt über Zeitungssterben und einen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/kolumne-von-sascha-lobo-zu-medien-die-krise-der-berichterstattung-a-868195.html">veränderten Medienkonsum</a> reden, wird dieser Aspekt oft nicht wahrgenommen.<span id="more-903"></span></p>
<p>Rein wirtschaftlich betrachtet mag die Entscheidung zur Einstellung oder dem Verkauf von Verlagstiteln nachvollziehbar sein, um Verluste zu vermeiden. Aber wie will man in dem Sektor künftig Geld verdienen? Da liegt die Frage auf der Hand, ob jetzt mit dem freigesetzten Know-How eine weitere Expansion der Corporate Media Sparte geplant ist? Schliesslich bringen die dort beschäftigten Journalisten eine Menge Wirtschaftswissen mit.</p>
<h2>Wurzeln im Verlagsgeschäft</h2>
<p>Der G+J-Bereich Corporate hat übrigens einen Teil seiner Wurzeln in der Financial Times: 2005 beauftragte die Unternehmensberatung PWC dort ein Kundenmagazin, obwohl man sich dort bisher nicht mit Corporate Publishing befasst hatte. So steht&#8217;s im <a href="http://www.guj.de/e-annual2011/de/guj_jahrbuch-der-relevanz_2011.pdf" target="_blank">G+J-Geschäftsbericht 2011.</a> Dort findet sich auch der Hinweis auf die Zugehörigkeit zum G+J Verlagsteil &#8220;Wirtschaftsmedien&#8221; &#8211; genau die Sparte, die jetzt bis auf 20 Mitarbeiter eingedampft werden soll. Wobei sich mir noch nicht erschließt, wie man allein die &#8220;Capital&#8221; mit dieser Rumpfmannschaft stemmen möchte&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/gruner-jahr-corporate-statt-financial-times/">Gruner+Jahr: Corporate Media statt FTD &#038; Co.?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></content:encoded>
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