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	<title>Corporate Media Blogger &#187; Studie</title>
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	<description>Unternehmenskommunikation und -medien</description>
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		<title>Studie: Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Journalisten greifen bei ihren Recherchen auf eine Vielzahl an Quellen zurück. Als feste Quelle haben sich Blogs etabliert, etwa zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen, mit leicht rückläufiger Tendenz. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage “Wie häufig nutzen Journalisten &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/blogs-im-redaktionsalltag-angekommen/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/blogs-im-redaktionsalltag-angekommen/">Studie: Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2868" class="wp-caption alignnone" style="width: 850px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Vorstellung-Blogstudie_Berlin_Jost_Broichmann.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-large wp-image-2868" alt="Etwa zwei von drei Journalisten greifen bei Recherchen auch auf Blogs zurück. Das allerdings etwas verhaltener als noch im Jahr 2012." src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Vorstellung-Blogstudie_Berlin_Jost_Broichmann-1024x487.jpg" width="840" height="399" /></a><p class="wp-caption-text">Etwa zwei von drei Journalisten greifen bei Recherchen auch auf Blogs zurück. Allerdings etwas verhaltener als noch 2012.</p></div>
<p>Journalisten greifen bei ihren Recherchen auf eine Vielzahl an Quellen zurück. Als feste Quelle haben sich Blogs etabliert, etwa zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen, mit leicht rückläufiger Tendenz. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage “Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?”, die ich erneut im Januar 2015 durchgeführt habe. Da erste Tendenzen zu meinem Erstaunen einen leichten Rückgang zeigten, habe ich die Zwischenergebnisse zur Diskussion gestellt. Auf dem Strategiegipfel Corporate Publishing und mit Umfrage-Teilnehmern wurden Zahlen ausgewertet, um die Ergebnisse besser interpretieren zu können.</p>
<h2>Trotz sinkender Nutzung, steigt Bereitschaft aus Blogs zu zitieren:</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.004.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-medium wp-image-2875 alignleft" alt="Blogstudie-2015.004" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.004-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Etwa ein Viertel der 570 Umfrage-Teilnehmer gab an, regelmäßig Blogs für Recherchen zu nutzen. Weitere 39 Prozent nutzen Blogs gelegentlich und 36 Prozent verzichten komplett darauf. Im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2012 entsprechen diese 64 Prozent einem leichten Rückgang um 2,5 Prozent. Die Mehrheit der Journalisten &#8211; 77,5 Prozent &#8211; liest mehr oder weniger regelmäßig Blogs, ein Rückgang um 5,6 Prozent im Vergleich zur vorherigen Befragung. Allerdings stieg die Bereitschaft aus den recherchierten Blogs zu zitieren, um 2,5 Prozent und beträgt knapp 38 Prozent.<span id="more-2835"></span></p>
<h2>Blog-Nutzung abhängig von Medien, Alter und Ressort</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.006.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2877" alt="Blogstudie-2015.006" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.006-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Bei der vergleichenden Betrachtung einzelner Gruppen, z.B. von jüngeren und älteren, bzw. Print- und Onlineredakteuren oder Ressorts, zeigen sich deutliche Unterschiede in der Entwicklung. Journalisten aus den Themengebieten Umwelt, Politik und Wirtschaft sind Spitzenreiter bei der Blogrecherche, während die Ressorts Regionales, IT&amp;Technik sowie Tourismus am wenigsten Blogs in ihre Arbeit einfließen lassen. Auffälligste Entwicklung ist der Rückgang im regionalen Bereich: Hier gingen  Blog-Recherchen und -Abos um etwa 10-12 Prozent zurück.</p>
<h2>Junge Journalisten nutzen Blogs regelmäßig</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.005.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2876" alt="Blogstudie-2015.005" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.005-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a> Unterschiede beim Nutzungsverhalten zeigen sich auch in den verschiedenen Altersklassen. Bei Pressevertretern in der Gruppe bis 30 Jahre steigt die regelmäßige Blognutzung um 20,3 Prozent. Journalisten dieser Gruppe sind auch eher bereit auch aus den Blogs zu zitieren: 56,3 Prozent &#8211; ein Plus von 14,4 Prozent.</p>
<p>In der Gruppe der Journalisten 30 bis 50 gibt es kaum Veränderungen. In der Gruppe ab 50 lässt sich eine Polarisierung beobachten: die gelegentliche Nutzung geht um 5,6 Prozent zurück, während jeweils regelmäßige Nutzung um 2,5 und die Ablehnung um 3,6 Prozent zunehmen</p>
<h2>Zum Standardwerkzeug der Online-Journalisten gehören Blogs</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.007.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2878" alt="Blogstudie-2015.007" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.007-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Bei Printjournalisten ist generell eine abnehmende Recherche- und Lesebereitschaft von Blogs zu beobachten: nur 56 Prozent nutzen hier regelmäßig oder gelegentlich Blogs für Recherchen &#8211; Ein Rückgang um 3 Prozent. Auch bei medienübergreifenden  Journalisten, Radio- und Fernsehreportern sind diese Zahlen leicht rückläufig. Bei Onlineredakteuren gibt es die gegenteilige Entwicklung: 83,5 Prozent geben an, Blogs regelmäßig oder gelegentlich für Recherchen zu nutzen. Dieser Spitzenwert ist seit 2012 um 3,7 Prozent gestiegen.</p>
<h2>Jeder 4. Onlinejournalist bevorzugt Unternehmens-Blogs</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.015.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2886" alt="Blogstudie-2015.015" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.015-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Unternehmensblogs werden für Journalisten anscheinend interessanter: So halten schon 14,8 Prozent aller Befragten Unternehmensblogs für relevanter als Presseseiten. Dies ist ein Zuwachs um 3 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei Onlinejournalisten liegt die Zustimmung hier sogar bei 24,3 Prozent</p>
<h2>anderen Medien sind beliebte Recherchequelle</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.011.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2882" alt="Blogstudie-2015.011" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.011-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><br />
Bei Onlinerecherchen setzen Journalisten am häufigsten auf Suchmaschinen (96,7 Prozent), Webseiten anderer Medien (82,8 Prozent) und auf offizielle Seiten von Unternehmen (82,1 Prozent) oder staatlichen Stellen (72,4 Prozent). Erst danach folgen rechnerisch Blogs mit 64 Prozent Nutzung. Auffälligste Entwicklung gegenüber 2012 ist die sinkende Nutzung von Unternehmensseiten um 4,5 Prozent &#8211; dadurch werden Medienseiten die zweitwichtigste Onlinequelle für Journalisten.</p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.010.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2881" alt="Blogstudie-2015.010" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.010-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Auch bei der Frage in welchen Blogs am häufigsten recherchiert wird, landen Medien weit vorn. Als häufigste Quelle werden Nachrichten-Blogs mit 72,7 Prozent angegeben. Sie liegt noch vor privaten Blogs 69,1 Prozent. Microblogs wie twitter/facebook erreichen 48,7 Prozent und werden häufiger genutzt als Blogs von Unternehmen (35,3 Prozent) oder NGOs (32,2 Prozent)</p>
<h2>Recherchen in sozialen Netzwerken nehmen kaum zu</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.012.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2883" alt="Blogstudie-2015.012" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.012-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Die Nutzung von MicroBlogs, sozialen Netzwerken und Foren für Recherchen stagniert, obwohl einige Berufsgruppen oder Altersklassen diese Medien aktiver nutzen. In den Altersklassen bis 30 Jahren und über 50 Jahren nahm die Nutzung um 2 bis 5 Prozent zu, während sie in der Altersgruppe 30-50 Jahre in verstärkt abnahm.</p>
<h2>Verhältnis Journalisten und Blogger bleibt gespannt</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.014.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-medium wp-image-2885 alignleft" alt="Blogstudie-2015.014" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.014-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Die Ergebnisse zeigen einen differenzierten Umgang von Redakteuren und Bloggern. Hauptkritikpunkte der Journalisten an Blogs sind mangelnde Professionalität, Intransparenz hinsichtlich Bezahlung und Werbung, sowie die Intention der Herausgeber. „Es fehlt in der Regel schlicht der journalistische Anspruch“ meint Peter Baruschke aus der Redaktion „Selbst ist der Mann“. Für eine Nutzung von Blogs spricht sich Wolfgang Weissgerber, Chefredakteur der Evangelischen Sonntagszeitung aus, wenn „der Autor bekannt und vertrauenswürdig“ ist und führt als Beispiel Stefan Niggemeier an.</p>
<h2>Fazit: Nutzung von Blogs professionalisiert sich</h2>
<p>Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen, die aktuelle Erhebung bestätigt in vielen Punkten die vorherigen Ergebnisse. Besonders für jüngere Journalisten, Onlineredakteure und freie Mitarbeiter zählen Blogs mittlerweile zu den festen Recherchequellen. Aber es lässt sich der Trend erkennen, Blogs entweder regelmäßig oder gar nicht zu nutzen. Die Angabe einer gelegentlichen Nutzung, egal ob beim Lesen oder Recherchieren nahm ab. Der insgesamt leichte Rückgang der Nutzungshäufigkeit lässt sich besonders auf die Altersklasse der über 50 jährigen Redakteure zurückführen. Als größte Kritikpunkte haben sich hier die hohe Quantität von Blogs und fehlende journalistische Standards manifestiert.</p>
<p>Aus einigen Antworten der etwa 15.000 angeschriebenen Pressevertreter liess sich eine sehr direkte Ablehnung gegenüber Bloggern erkennen, die ich vor zwei Jahren noch nicht beobachtet habe. Daher gab ich meiner ersten Auswertung den Titel &#8220;<a title="Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!" href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</a>&#8221; Hier zeigt sich die Polarisierung m.E. am deutlichsten, während die Zitathäufigkeit von Blogs gestiegen ist, nahm die offene Ablehnung von Bloggern auch zu. Das scheint auch bei anderen Ehebungen der Fall zu sein: „Die Vehemenz einiger Kommentare hat uns schon überrascht“, so BZ.COMM Geschäftsfüher Sven Meyer <a href="http://www.bz-comm.de/02-03-2015-itb-bleibt-leitmesse/" target="_blank">in seiner aktuellen Umfrage</a>, und bemerkt „hier scheint bei einzelnen Kollegen eine große Frustration zu herrschen.“</p>
<h2>In fünf Punkten zusammengefasst:</h2>
<ul>
<li>Zwei von drei Journalisten recherchieren weiterhin auch in Blogs, Tendenz leicht rückläufig</li>
<li>Die Nutzung von Blogs für Recherchen schwankt alters- und medienabhängig</li>
<li>Blognutzung bei älteren Journalisten im Vergleich zu 2012 rückgängig</li>
<li>Hauptkritikpunkte sind fehlende journalistische Standards bei Blogs</li>
<li>Recherchen in sozialen Netzwerken nehmen kaum zu</li>
</ul>
<h2>Downloads zur Studie:</h2>
<p>Zusammenfassung auf Slideshare ansehen:<br />
<a href="http://de.slideshare.net/JostBroichmann/studie-blognutzung-von-journalisten" target="_blank"><img src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.001-1024x576.jpg" alt="Blogstudie-2015.001" width="840" height="472" class="alignleft size-large wp-image-2872" /></a><br />
<a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015-Broichmann.pdf">Download als PDF</a></p>
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		<title>Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 11:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich war einigermaßen erstaunt, als mir das vor wenigen Tagen ein Redakteur am Telefon erklärte. Es war seine Antwort auf meine Einladung zu einer Umfrage über die Blognutzung bei Recherchen. Und &#8220;&#8230; im Bezug zum ernsthaften Journalismus distanziere ich mich &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/33050754_m.jpg" rel="lightbox[2704]"><img class="size-full wp-image-2705 alignnone" title="Foto: 123RF Stockfoto / stokkete" alt="Foto: 123RF Stockfoto / stokkete" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/33050754_m.jpg" width="900" height="506" /></a></p>
<p>Ich war einigermaßen erstaunt, als mir das vor wenigen Tagen ein Redakteur am Telefon erklärte. Es war seine Antwort auf meine Einladung zu einer Umfrage über die Blognutzung bei Recherchen. Und &#8220;&#8230; im Bezug zum ernsthaften Journalismus distanziere ich mich auch von Bloggern&#8221;, schrieb mir ein weiterer Journalist auf meine <a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=XTTGAQPWSNFMHHMSCDFUCBVF">Umfrageeinladung</a>.</p>
<h2>neue Umfrage: wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</h2>
<p>Vor zwei Jahren hatte ich erstmalig untersucht, wie viele Journalisten bei Ihren <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Recherchen auch Gebrauch von Blogs machen</a>. Im Durchschnitt waren es etwa zwei von drei Redakteuren, bei den <a title="Junge Journalisten nutzen öfter Blogs" href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Onlinern sogar vier von fünf.</a> Freiberufler und Frauen lagen bei der Blognutzung jeweils vor den fest angestellten oder männlichen Redaktionsmitarbeitern.</p>
<h2>andere Umfrageergebnisse als erwartet</h2>
<p>Wie hat sich die Nutzung von Online-Quellen und gerade Blogs in den letzten beiden Jahren verändert? Die Akzeptanz hat sicher zugenommen, so war meine Vermutung. Wie viel sollte die Onlineumfrage zeigen. Doch das Ergebnis ist ein anderes als angenommen: Schon in den ersten Stunden zeigte sich etwas geringere Blognutzungszahlen, als noch vor zwei Jahren. Diese Zahlen manifestierten sich über den gesamten Zeitraum. Statt einer Steigerung konnte ich eine leicht <strong>abnehmende Bereitschaft zur Recherche in Blogs</strong> feststellen.</p>
<p>Ich gebe zu: Ich war überrascht! Ist dies nur ein Ausreißer oder Anzeichen einer Trendwende? Zumindest eine größere und ältere Gruppe von Journalisten sieht anscheinend in Weblogs keine Recherchequelle. Diese Annahme möchte ich in den kommenden Wochen noch in Einzelinterviews untersuchen. Das wird die Auswertung der etwa 570 Datensätze &#8211; auch nach Alter, Ressorts und Anstellung &#8211; noch etwas verzögern.</p>
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		<title>Helfen kostenlose Pressemitteilungen in Google?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/gutes-google-ranking-mit-kostenlosen-pressemitteilungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2014 08:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine Studie will beweisen, dass kostenlose Pressemitteilungen in Suchmaschinen vorne liegen. Der Beweis ist bestenfalls zweifelhaft. Kostenlose Pressemitteilungen waren vor ein paar Jahren der Renner, wenn es um die Platzierung von Links und Inhalten im Google-Index ging. Diese Zeiten sind &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/gutes-google-ranking-mit-kostenlosen-pressemitteilungen/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/gutes-google-ranking-mit-kostenlosen-pressemitteilungen/">Helfen kostenlose Pressemitteilungen in Google?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-03-24-um-21.56.05.png" rel="lightbox[2275]"><img class="alignnone  wp-image-2276" alt="Bildschirmfoto PR-Gateway Studie © PR-Gateway" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-03-24-um-21.56.05-1024x457.png" width="840" height="374" /></a><br />
<strong>Eine Studie will beweisen, dass kostenlose Pressemitteilungen in Suchmaschinen vorne liegen. Der Beweis ist bestenfalls zweifelhaft.</strong></p>
<p>Kostenlose Pressemitteilungen waren vor ein paar Jahren der Renner, wenn es um die Platzierung von Links und Inhalten im Google-Index ging. Diese Zeiten sind aber vorbei. Spätestens seit dem &#8220;Panda-Update&#8221;  des Suchmaschinen-Giganten ging es mit der Positionierung der Presseportale im Suchergebnis steil nach unten. Ein Grund war die Wertung von &#8220;duplicated content&#8221; also doppelt vorhandenen Inhalten.</p>
<p>Trotzdem boomen die kostenlosen Portale nach wie vor. Warum? Anscheinend lässt sich damit noch etwas Traffic erzeugen und so kurzfristig Geld über Anzeigen verdienen. Langfristige Effekte gibt es aber eher nicht. SEO- und PR-Experten stehen den Portalen schon länger eher argwöhnisch gegenüber. Das scheint auch der Grund zu sein, warum PR-Gateway sich zu einer &#8220;Studie&#8221; entschieden hat, die den Beweis liefern soll, dass derartige Portale nach wie vor wichtig sein. Dazu muss man vielleicht noch wissen, dass der Anbieter sein Geld damit verdient, Pressemitteilungen in möglichst viele Portale gleichzeitig einzustellen.<span id="more-2275"></span></p>
<p><strong>Wie wirken Pressemitteilungen im Google-Index?</strong> Und wie lange wirken sie? Eine spannende Frage, der es lohnt nachzugehen! Darum habe ich mir die kürzlich <a href="http://www.pr-gateway.de/docs/sichtbarkeitsstudie-presseportale-2014.pdf" target="_blank">veröffentlichte Studie</a> von PR-Gateway angeschaut. Die Contentverteiler hatten dazu drei Zeiträume unter die Lupe genommen und untersucht, ob nach wenigen Wochen, Monaten oder 1-2 Jahren die veröffentlichten Mitteilungen noch im Index zu finden waren. Überraschenderweise waren die kostenlosen Mitteilungen in Top-Positionen und immer mehrfach auf der ersten Seite vertreten. Trotz Änderungen im Google-Suchalgorythmus. Wieso das?</p>
<h2>Eine Suchergebnis ist nur so gut, wie die Anfrage</h2>
<p>Der Trick ist die passende Kombination von Wörtern, die in den jeweils veröffentlichten Texten vorhanden waren. Kombiniert man in der Suchanfrage Wörter, die nur in dem dem gewünschten Text vorkommen, so ist es ein leichtes, diesen Text auf der ersten Seite der Suchergebnisse auszuweisen. Und dieser Text taucht natürlich mehrfach auf, wenn er fast wahllos über die kostenlosen PR-Portale verteilt wurde. Nach diesem Verfahren arbeitet PR-Gateway, um den Erfolg kostenloser PR-Meldungen nachzuweisen.</p>
<p>Ein Beispiel aus der Studie ist die oben gezeigte Nachricht der Firma Vitrulan: &#8220;Mit Wasser und Glasgewebe zum Champagner&#8221;. Unter dieser Überschrift wurde eine PR-Nachricht über ein Gewinnspiel des Glasfasertapeten-Herstellers veröffentlicht, bei dem eine Magnumflasche Schaumwein zu gewinnen war. Angetreten wurde der Beweis der erfolgreichen Google-Positionierung mit der Kombination der Wörter Wasser+Glasgewebe+Champagner. Natürlich bringt die Kombination von Wörtern, die nie in einem Zusammenhang stehen, einen derartiges Suchergebnis hervor. Doch wenn man nur nach der Firma, deren Produktnamen oder den Gattungsbegriffen &#8220;Glasfaser-Tapete&#8221;, &#8220;Glasgewebe&#8221;, &#8220;Tapete + Glasgewebe&#8221; sucht, kommt diese ausgewiesene Pressemitteilung natürlich nicht.</p>
<h2>Keine Relevanz für Top-Keywords?</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-03-24-um-23.22.26.png" rel="lightbox[2275]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2303" alt="Bildschirmfoto 2014-03-24 um 23.22.26" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-03-24-um-23.22.26-187x300.png" width="187" height="300" /></a>Meine Vermutung: Diese Beispiel-Mitteilung hat null Einfluss auf die PR-Arbeit oder das Ranking der Top-Keywords der Firma Vitrulan. Unterstützt wird diese These mit der Analyse zum Suchvolumen der Begriffe &#8220;Glasgewebe und Champagner&#8221;, denn der rankingcheck spuckt zu dieser Kombination null Ergebnis aus. Kein Wunder, denn inhaltlich haben die beiden Begriffe nichts miteinander zu tun.</p>
<p>Spannenderweise sind im organischen Suchergebnis von Vitrulan und seiner Systexx-Tapete auf den ersten Positionen überraschend viele YouTube-Videos vertreten. Die Firma weiß also anscheinend mittlerweile, mit welchem Content man zu den wirklich wichtigen Sucheranfragen gut rankt.</p>
<p>Auch die weiteren Untersuchungen von PR-Gateway funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. So auch Weltbild-Beispiel mit der Pressemeldung &#8220;Weltbild: Digitales Lesen in Deutschland etabliert&#8221;. Hier wird gezielt auf ein so genantes &#8220;Longtail Keyword&#8221; abgezielt, welches praktisch kein Suchvolumen hat. Dafür sind auf Googles-Seite 1 viele PR-Portale mit der Meldung unter dieser Überschrift zu finden. Ein Schelm, der Böses denkt.</p>
<h2>Stichprobe: eine Gegenuntersuchung</h2>
<p>Auch ich nutze Presseportale, aus denen sich ebenfalls diverse kostenlose PR-Seiten speisen. Bei etwa 50 Mitteilungen im Jahr, müssten sich also aus den letzten 5-7 Jahren eine Menge Einträge aus kostenlosen Presseportalen finden lassen. Wonach soll ich suchen? Üblicherweise steht unter jeder Mitteilung mein Name, meine Funktion und mein Arbeitgeber. Die Signatur ist seit über vier Jahren unverändert, also sollte doch sich doch eine von ca. 200 mehrfach verteilten Mitteilungen finden lassen. Ich probiere den Suchbegriff &#8220;Jost Broichmann Pressesprecher WEMAG AG&#8221; und komme auf 3.660 Ergebnisse. Ein kostenloses Presseportal suche ich auf den ersten Seiten erfolglos. Dafür finde ich neben den Webseiten von uns und diversen Medien vor allem Blogs und Youtube-Videos.</p>
<p>Ein zweiter Versuch. In der Boilerplate jeder meiner Pressemitteilungen findet sich der Satz &#8220;Die Schweriner WEMAG AG ist ein bundesweit aktiver Ökostrom- und Gasversorger&#8221;. Versuchen wir es damit. Das Ergebnis: Zahllose Einträge der eigenen Webseite und ein paar Einträge aus der Pressebox, einem kostenpflichtigen Premiumportal. Erst auf Platz 18 kommt ein Eintrag von PR-Gateway.</p>
<h2>Fazit: Seriös sieht anders aus</h2>
<p>&#8220;Eine weitreichende Veröffentlichung von Online- Pressemitteilungen unterstützt eine langfristige Sichtbarkeit in Google&#8221; ist das Fazit von PR-Gateway. Das Ergebnis einer seriösen Studie hätte mich wirklich interessiert. Aber in der vorliegenden Untersuchung wurde durch die gezielte Auswahl von Suchbegriffen ein Ergebnis vorgespielt, was sich schon fast in den Bereich der Trickserei einordnen lässt. In allen untersuchten Ergebnissen tauchen seltsamerweise bevorzugt kostenlose PR-Portale auf, bei der Überprüfung mit relevanten Keywords der Herausgeber zeigt sich aber ein anderes Ergebnis &#8211; hier liegen gut gepflegte Webseiten, Blogs und Videos weit vorne. Ich fürchte, das Zeitalter der kostenlosen Presseportale ist langsam vorbei.</p>
<p>p.s. Wer etwas über die Beeinflussung von Suchmaschinen, deren Index und Suchergebnissen lernen möchte, der sollte mal nach dem Begriff &#8220;Hommingberger Gepardenforelle&#8221; googeln <img src='https://www.cmblogger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das wollen Journalisten in einer Pressemitteilung finden</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 06:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Es könnte alles so einfach sein&#8230;&#8221;, singen die Fantastischen Vier. Ist es aber anscheinend nicht. Gerade um das Basiswerkzeug unserer Branche, die Pressemitteilung, ranken sich viele Mythen. Kommt die eigentliche Information direkt in den Mail, oder soll sie hübsch formatiert &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/das-wollen-journalisten-in-pressemitteilungen-finden/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/das-wollen-journalisten-in-pressemitteilungen-finden/">Das wollen Journalisten in einer Pressemitteilung finden</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" rel="lightbox[1654]"><img class="alignleft size-full wp-image-997" alt="umfrage" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" width="300" height="269" /></a>&#8220;Es könnte alles so einfach sein&#8230;&#8221;, singen die Fantastischen Vier. Ist es aber anscheinend nicht. Gerade um das Basiswerkzeug unserer Branche, die Pressemitteilung, ranken sich viele Mythen. Kommt die eigentliche Information direkt in den Mail, oder soll sie hübsch formatiert im Anhang erscheinen? Wünschen sich Journalisten sogar eine personalisierte Zustellung?</p>
<p>Nun kommt etwas Licht ins Dunkel, denn das PR-Netzwerk Ecco hat eine <a href="http://www.ecco-network.de/page0/page29/">Studie</a> veröffentlicht, in der sie Journalisten nach ihren Vorlieben zu Pressemitteilungen befragt hat. Vor ein paar Wochen hatte ich bereits über die <a title="Die 5 ärgerlichsten Fehler in Pressemitteilungen" href="https://www.cmblogger.de/die-5-argerlichsten-fehler-in-pressemitteilungen/">5 schlimmsten Fehler in Pressemitteilungen</a> geschrieben. Ein paar dieser Erfahrungen sind jetzt in der aktuellen Studie bestätigt worden.</p>
<p>Als Ergebnis der Studie fasse ich dann diesmal 5 Tipps für eine gute Pressemitteilung zusammen:</p>
<ol>
<li>Der Betreff sollte das Wort Pressemitteilung oder die Abkürzung PM enthalten.</li>
<li>Den Text einfach und möglichst unformatiert in die Email. <em>(Update: den kompletten Text der Pressemitteilung, nicht nur einen Auszug)</em></li>
<li>Alle Texte nochmals im Anhang als Word oder PDF.</li>
<li>Bilder und Grafiken bis maximal 5 MB sind ok. Ab 2MB gerne auch als Download-Link.</li>
<li>Die persönliche Anrede hat keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung.</li>
</ol>
<p>Der Satz &#8220;Wir bitten um freundliche Beachtung&#8221;, sorgt meiner Erfahrung nach eher für das Gegenteil. Die rund 450 Journalisten, die sich an der Umfrage beteiligten verrieten auch, dass das <a href="http://www.lotsofways.de/journalisten-anrufen/" target="_blank">telefonische Nachfassen</a> ähnlich beliebt ist, wie Werbeanrufe bei den Pressestellen. Nämlich garnicht.</p>
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		<title>Studie: Nur jeder 5. Energieversorger in Social Media</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/wemag-ist-5-der-energieversorger-in-social-media/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 17:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Unter den zehn in Social Media aktivsten Versorgern, belegen wir mit der WEMAG den fünften Platz. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung conenergy. In die Bewertung flossen neben facebook auch die Aktivitäten auf Twitter, Xing und youtube ein. Dort sind wir besonders erfolgreich und teilen uns mit ein paar Mitbewerbern sogar den ersten Rang. <a href="https://www.cmblogger.de/wemag-ist-5-der-energieversorger-in-social-media/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/wemag-ist-5-der-energieversorger-in-social-media/">Studie: Nur jeder 5. Energieversorger in Social Media</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/conenergy-studie-socialmedia-2012-13.png" rel="lightbox[1546]"><img class="alignnone size-full wp-image-1547" alt="conenergy studie social media 2012 2013" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/conenergy-studie-socialmedia-2012-13.png" width="612" height="200" /></a></p>
<p>Ich bin stolz! Und ich freue mich, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat. Unter den zehn in Social Media aktivsten Versorgern, belegen wir mit der WEMAG den fünften Platz. Zu diesem Ergebnis kommt eine <a href="http://www.conenergy.com/de/meldungen/single/view/2013/03/28/stadtwerke-und-facebook-der-weg-in-die-zukunft-oder-eine-zeitintensive-sackgasse-deutschlands-g/" target="_blank">aktuelle Studie</a> der Unternehmensberatung conenergy. In die Bewertung flossen neben facebook auch die Aktivitäten auf Twitter, Xing und youtube ein. Dort sind wir besonders erfolgreich und teilen uns mit ein paar Mitbewerbern sogar den ersten Rang.</p>
<p>Okay, unsere Branche ist ohnehin nicht die Aktivste, weniger als ein Viertel &#8211; nur 22 Prozent, der deutschen Energieversorger setzen aktuell soziale Medien ein. Dabei sehen die Verantwortlichen der Branche hier eigentlich großes Potenzial. Das ist das Ergebnis der vor wenigen Tagen vorgestellten Studie. In der Analyse wurden die Social-Media-Aktivitäten von 921 Versorgungsunternehmen beleuchtet, die Mehrheit glänzte auch 2013 mit völliger Abwesenheit.</p>
<p>Das wir mit der WEMAG unter den etwa 200 SoMe-aktiven Energieunternehmen auf Platz fünf kommen, ist das sicher Ergebnis unserer langfristig angelegten Online-Strategie. Bereits seit 2009 sind wir mit einem eigenen <a title="Wemag auf youtube" href="https://www.youtube.com/wemagtv" target="_blank">youtube-Kanal</a> aktiv. Der <a title="Blog als Themenspeicher etablieren" href="https://www.cmblogger.de/blog-als-themenspeicher-etablieren/" target="_blank">Wemagblog</a> war das erste Projekt, dass ich beim neuen Arbeitgeber in Angriff genommen habe. Twitter und facebook folgten 2010. Schon von Beginn an hatten wir das Commitment unseres Vorstands, darüber bin ich sehr froh. Ich muss auf Fachtagungen immer wieder von Kollegen hören, dass noch viel Überzeugungsarbeit in den Chefetagen nötig sei, bis man selbst aktiv werden könne.</p>
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		<title>Second Screen: was wird aus der linearen Mediennutzung?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem Medien-Nutzungsverhalten beschäftigen sich ja viele Studien. SevenOne Media, der Werbevermarkter der ProSiebenSat.1 Gruppe, bringt jährlich einen Report heraus, der sich mit Mediennutzung, aber tendenziell mit TV-Nutzung beschäftigt. Die ARD/ZDF-Onlinestudie untersucht seit 1997 das Nutzungsverhalten deutscher Internetuser. Interessant, wie &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/">Second Screen: was wird aus der linearen Mediennutzung?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/sevenone-navigator-2012.png" rel="lightbox[1453]"><img class="alignleft size-full wp-image-1454" title="sevenone-navigator-2012" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/sevenone-navigator-2012.png" alt="" /></a> Mit dem Medien-Nutzungsverhalten beschäftigen sich ja viele Studien. SevenOne Media, der Werbevermarkter der ProSiebenSat.1 Gruppe, bringt jährlich einen <a href="https://www.sevenonemedia.de/c/document_library/get_file?uuid=2a6db46d-ed67-4961-a31f-722360028543&#038;groupId=10143" target="_blank">Report</a> heraus, der sich mit Mediennutzung, aber tendenziell mit TV-Nutzung beschäftigt. Die ARD/ZDF-Onlinestudie untersucht seit 1997 das Nutzungsverhalten deutscher Internetuser. Interessant, wie sich der Medienwandel in den vergangenen Jahren vollzogen hat! Printmedien gerieten ins Hintertreffen, einen wahren Boom hingegen erlebten Tablets. Sie sorgten dafür, dass ab 2010 die Onlinenutzung nochmals <a href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/0708-2012_Eimeren_Frees_01.pdf" target="_blank">deutlich zulegte</a>. Interessant sind diese Reports vor allem, weil sie einen gewissen Ausblick in die Zukunft wagen.</p>
<h2>Nicht immer liegen die Vorhersagen richtig</h2>
<p>Noch vor fünf Jahren hatte man bei SevenOne gemutmaßt, Videoportale spielten künftig nur eine Nischenrolle. Nach einer gemeinsamen Accenture-Studie würden die Portale nur den „<a href="http://www.accenture.com/de-de/company/newsroom-germany/Pages/videoportale.aspx" target="_blank">Unterhaltungs-Snack für zwischendurch</a>&#8221; liefern. In der Zwischenzeit hat die Realität diese Annahmen aber weitestgehend widerlegt, wie sich auch aus der 13. Ausgabe des Navigators herauslesen lässt. Trotzdem gibt es hier immer noch die klare Tendenz Fernsehen auch zukünftig als das Leitmedium zu stilisieren. An einigen Stellen des Reports wird der TV schon heute als nebenher laufendes Medium skizziert, der z.B. seine Werbewirkung aber über unbewusste Wahrnehmung entfalten würde. Daran glaube ich nicht so richtig. Ich könnte mir daher auch eine Zukunft vorstellen, in der der &#8220;Second Screen&#8221; nicht das Tablet auf dem Schoß, sondern der Flat-TV an der Wand ist. Und der ist dann vielleicht nur noch die &#8220;große Leinwand&#8221; des Tablets oder Smartphones.</p>
<p>Wie ich auf die Idee komme? Ich schaue mir einfach mal die künftigen TV-Zielgruppe an: Meine dreijährige Tochter beispielsweise mag kein Fernsehen, weil es ihr zu linear ist und nie bringt, was sie will. Außerdem ist sie total von Werbeunterbrechungen genervt. Sie zieht das IPad deutlich dem großen Flachbildschirm vor. Die Interaktion wird bei ihr Bestandteil der Unterhaltung. Wenn ihr ein Film nicht gefällt, wird er weggeklickt. Die meiste Bildschirmzeit, die wir ihr erlauben, verbringt sie auf youtube und schaut ihre Lieblingsserien. <span id="more-1453"></span></p>
<p>Auch bei uns &#8220;Erwachsenen&#8221; nimmt laut den Studien die Nutzung von Videoportalen und Sendermediatheken zu. Die Nutzung der Inhalte wird selektiver und vermehrt parallel zu bestehenden Medienangeboten. Noch gibt es einen Bruch zwischen dem First und dem Second Screen. Aber ich denke, zukünftig kann ich mit einer Handbewegung das Video von meinem Tablet auf den Flachbildfernseher schnipsen und nebenher z.B. weitersurfen. Das einfache Pausieren und die Möglichkeit auf einem anderen Gerät den Stream fortzusetzen, gibt&#8217;s ja jetzt schon in Ansätzen. Aber auch hier sehe ich z.B. durch Cloudlösungen eine Verdrängung des linearen Medienkonsum-Verhaltens zugunsten eines individuelleren Konsums. Vom Sharing von Streams oder dem großartigen Couchmodus von vimeo will ich gar nicht erst anfangen. Für das klassische Fernsehen werden diese Entwicklungen nicht ohne Folgen bleiben.</p>
<h2>Internet verdrängt TV</h2>
<p>Wirft man einen Blick in die Vereinigten Staaten, so kann man schon heute einen <a href="http://meedia.de/fernsehen/second-screens-in-den-usa-auf-dem-vormarsch/2012/11/20.html" target="_blank">rückläufigen TV-Konsum</a> erkennen. Auch in Deutschland ist er laut SevenOne Media 2012 zwar leicht gesunken, aber man kombiniert ihn mit der Computernutzung als &#8220;Konsum von Bildschirm-Medien&#8221;. Da kann man nur hoffen, dass die deutschen Zahlen nicht von den Vermarktern &#8220;schöngerechnet&#8221; wurden.</p>
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		</item>
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		<title>Studie: Redakteure mögen Suchmaschinen und Medienportale</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 10:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bei ihren Recherchen nutzen Journalisten viele Quellen, im Internet sind  Suchmaschinen auf Platz 1, nur knapp dahinter die Seiten von anderen Nachrichtenportalen. <a href="https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/">Studie: Redakteure mögen Suchmaschinen und Medienportale</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 4 zur Umfrage &#8220;<a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</a>&#8220;</em></p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Webseiten-gross.jpg" rel="lightbox[1220]"><img class="alignleft size-full wp-image-1222" title="Journalistenumfrage - Welche Webseiten werden für Recherchen genutzt? - Social Media Infografik" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Webseiten.jpg" alt="Journalisten nutzen Google und Nachrichtenportale häufig für die Recherche" width="256" height="522" /></a>Bei ihren Recherchen nutzen Journalisten viele Quellen, auch das Internet gehört seit Jahren zum Redaktionsalltag. Aber auf welchen Webseiten suchen die Berichterstatter denn nach Informationen für ihre Beiträge oder Artikel? <strong>Ganz klar: Suchmaschinen sind auf Platz 1</strong>. Nahezu alle Journalisten starten dort ihre Informationssuche. Aber was kommt danach? Webseiten von Unternehmen und den Kollegen folgen in der Beliebtheit auf Platz 2 und 3 mit fast identischen 84 bzw. 83 Prozentpunkten. Das zeigen die Ergebnisse aus meiner Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221;, bei der als Vergleichwert auch die Webnutzung abgefragt wurde. Warum habe ich diese Zahlen erhoben und ausgewertet? Ich wollte damit einordnen, wie sich Blogs  als Recherchequelle im Vergleich zu anderen Webseiten schlagen. <span id="more-1220"></span></p>
<p>Würde man einen Vergleich der Webseiten-Zahlen mit der Blognutzung ziehen, kommt man mit 67 Prozent Blognutzung auf etwa den selben Wert wie für die Nutzung staatlicher Webseiten. Diese liegen in der Beliebtheit damit noch deutlich vor den Seiten der NGOs (bsp. Verbände und Vereine). Ein ähnliches Bild hatte sich bereits bei den verschiedenen Blog-Kategorien gezeigt, die von Redakteuren genutzt werden, auch hier lagen nichtstaatliche Organisationen eher weiter hinten.</p>
<h2>Verlässlichkeit ist gefragt</h2>
<p>Wie kann man diese Zahlen nun einordnen? Schreiben die Berichterstatter einfach voneinander ab?! Nein: <strong>Journalisten setzen gerne auf verlässliche Inhalte.</strong> Daher rangieren Medienseiten so weit vorne, denn die hier publizierten Inhalte wurden bereits durch Redakteure gecheckt. Einen ähnlich hohen Nutzungswert hatten die Pressevertreter auch bei den News-Blogs angegeben: 83 Prozent Nachrichtenseiten und 77 Prozent für <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">News-Blogs</a>.</p>
<p>Einen ebenfalls hohen Vertrauensbonus geniessen die Webangebote der Unternehmen oder staatlichen Stellen, sie wurden mit 68 Prozent benannt. Erst danach folgen NGOs, Unis und soziale Netze. Private Webseiten und Shops bilden das Schlusslicht bei der Recherchenutzung.</p>
<p>Eine Zahl deckt sich fast mit der einer anderen <a href="http://prreport.de/home/aktuell/article/6388-deutsche-journalisten-informieren-sich-via-facebook/" target="_blank">Studie</a>: Im Dezember 2012 hatte das Agentur-Netzwerk ecco 700 Journalisten zur Social-Media-Nutzung befragt, bei der 61 Prozent angaben Social Media für die Arbeit zu nutzen. Das liegt nahe an den 56 Prozent für soziale Netzwerke, die die Redakteure in meiner Studie angaben.</p>
<h2>Zusammenfassung der Ergebnisse</h2>
<p>Ich habe hier in vier Blogbeiträgen die Ergebnisse meiner Journalistenumfrage vorgestellt. Das Ganze will ich noch einmal komprimiert als Slideshare oder eBook zusammen fassen, um die wichtigsten Zahlen und Thesen auf einen Punkt zu bringen.</p>
<p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/journalisten-lieben-suchmaschinen-und-nachrichtenportale/">Studie: Redakteure mögen Suchmaschinen und Medienportale</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>facebook: Der Hype ist 2013 vorbei</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/facebook-der-hype-ist-2013-vorbei/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 12:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hype]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>facebook wird 2013 in Deutschland User verlieren. Nach dem abflauenden Zuwachs im vergangenen Jahr, kam es im Januar wieder zu einem Rückgang der aktiven Nutzer. Ist das für die Social-Media-Kommunikation schlecht? Nein, denn andere Plattformen werden profitieren. Vor einigen Tagen &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/facebook-der-hype-ist-2013-vorbei/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/facebook-der-hype-ist-2013-vorbei/">facebook: Der Hype ist 2013 vorbei</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/IMG_0696.jpg" rel="lightbox[1214]"><img class="alignleft size-large wp-image-1228" title="Der Hype um Facebook ist 2013 vorbei" alt="Facebook-Hype ist 2013 vorbei" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/IMG_0696-1024x427.jpg" width="612" height="255" /></a><em>facebook wird 2013 in Deutschland User verlieren. Nach dem abflauenden Zuwachs im vergangenen Jahr, kam es im Januar <a href="http://allfacebook.de/zahlen_fakten/facebook-nutzerdaten-im-juli-2012-2375-millionen-aktive-nutzer-in-deutschland/" target="_blank">wieder</a> zu einem Rückgang der aktiven Nutzer. Ist das für die Social-Media-Kommunikation schlecht? Nein, denn andere Plattformen werden profitieren.</em></p>
<p>Vor einigen Tagen saß ich im Podium einer Diskussion, die sich um Social-Media-Strategien drehte. Dabei ging es auch um die Entwicklung der Nutzerzahlen bei facebook und Co. Zusammen mit <a href="http://heikesimmet.wordpress.com" target="_blank&quot;">Prof. Heike Simmet</a> kam ich zu dem Schluss: facebook hat in Deutschland seinen Zenit überschritten, oder wird es in diesem Jahr tun.</p>
<div id="attachment_1231" class="wp-caption alignleft" style="width: 640px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-01-28-um-13.42.56.png" rel="lightbox[1214]"><img class="wp-image-1231 " title="facebook Nutzungszahlen Deutschland Januar 2013" alt="facebook User Statistik Deutschland Januar 2013" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-01-28-um-13.42.56.png" width="630" height="92" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nutzerzahlen gehen zurück &#8211; Quelle: allfacebook.de/userdata (28.01.2013)</p></div>
<h2>Ein Erklärungsversuch</h2>
<p>Ist das nun der Anfang vom Ende für facebook? Sicher nicht, aber die soziale Plattform wird einen Konsolidierungsprozess durchlaufen, wie jede Technologie. Ein gutes Erklärungsmodell dafür liefert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus" target="_blank">Gartners Hype-Zyklus</a>, der verschiedene Stadien einer Technologieentwicklung beschreibt. Ein Beispiel mit einem geradezu mustergültigen Verlauf des Hype Cycle ist ja der eCommerce. Nach dem „New economy“-Hype Ende der Neunziger und dem Platzen der Dotcom-Blase, verschwand der elektronische Handel nicht, sondern entwickelte sich nach einer Konsolidierung auf zahllosen Plattformen mehr als erfolgreich und ist heute nicht mehr wegzudenken. Der Hype-Zyklus wurde schon 1995 von der Technologieberatungsfirma Gartner entwickelt und wird jährlich aktualisiert.</p>
<p><a href="http://de.slideshare.net/JostBroichmann/facebook-der-hype-ist-2013-vorbei?ref=https://www.cmblogger.de/facebook-der-hype-ist-2013-vorbei/?preview=true&amp;preview_id=1214&amp;preview_nonce=66eb8f8c3f" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2211" alt="Warum der facebook Hype vorbei ist" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-03-03-um-20.26.44.png" width="636" height="545" /></a><br />
<span id="more-1214"></span></p>
<h2>Deutschland schrumpft</h2>
<p>Macht sich bei facebook nun <a href="http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/soziales-netzwerk-facebook-ist-nicht-mehr-cool_aid_901586.html" target="_blank">Katerstimmung</a> breit? In anderen Ländern kann das soziale Netzwerk ja noch zulegen und wächst teilweise zweistellig. Das ist genau der Punkt, den man differenzieren muss. Andere Länder sind andere Märkte. In den USA und Deutschland, die schon eher zu den Vorreitern gehörten, kommt 2013 die Trendwende. In anderen Ländern kommt sie später. Die Frage ist, ob es nach der Konsolidierungsphase auch wieder eine Stabilisierung oder einen Aufschwung gibt? Denn diese bleibt einigen Plattformen versagt &#8211; Beispiel Second Life: Nach dem Ende des Hypes, ist es praktisch komplett aus den Medien verschwunden. Ob das mit den deutschen <a href="http://www.digitalnext.de/rueckgang-deutsche-social-networks/" target="_blank">VZ-Netzwerken</a> nach den <a href="http://www.focus.de/digital/internet/vz-netzwerke-alle-unsere-nutzer-sind-bei-facebook_aid_669779.html" target="_blank">dramatischen Rückgängen</a> ähnlich verläuft? Ich vermute ja.</p>
<p>Das ist übrigens ein Kritikpunkt am Hype-Cycle. Dem Modell fehlt ein Exit, denn nicht alle Technologien entkommen dem „Tal der Enttäuschungen“ und verschwinden vom Markt Second Life ist ein sehr gutes Beispiel dafür.</p>
<h2>Auch im eigenen Netzwerk kehrt Ruhe ein</h2>
<p>In meinem eigenen facebook-Freundeskreis, in dem ich vergleichsweise wenig Nutzer habe (um die 160) konnte ich schon im vergangenen Jahr einen massiven Rückgang privater Aktivitäten erkennen. Der Neuigkeitswert ist weg, für einige hat sich das Spielzeug anscheinend schon abgenutzt. Hinzu kommt, dass das soziale Netzwerk mit massiver Werbesteigerung und dem Edgerank seine Nutzer nervt. Mittlerweile sehe ich häufiger Firmenbeiträge, als private. Mehr als eine Handvoll Freunde hat sich auch schon wieder abgemeldet.</p>
<h2>Wie geht‘s jetzt weiter?</h2>
<p>Mit 25 Millionen Deutschen bleibt facebook nach wie vor eine attraktive Kommunikations- und Werbeplattform. Wie schnell die Nutzerzahlen zurückgehen, ist schwer abzuschätzen. Alle, die vom jetzigen Social-Media-Hype leben, werden aber kein Ende des Trends erkennen oder erkennen wollen. Andere Netzwerke werden nämlich zulegen &#8211; Pinterest und Google plus vorne weg, tumblr ist bei <a href="http://www.ishpc.de/2013/01/12/die-social-media-uberraschung-teens-bevorzugen-tumblr/" target="_blank">Teens gerade sehr angesagt</a> Wie es mit Twitter ausschaut ist schwer zu sagen, die Nutzerzahlen steigen, nicht zuletzt weil die Integration in die Smartphones besser geworden ist. Ob Twitter noch im Hype oder auf dem „Pfad der Erleuchtung“ ist, kann ich also nicht sagen. Wird facbook zurückkommen? Sicher, aber man kann jetzt noch nicht abschätzen wann. Ich wage aber mal einen Vergleich mit Blogs: Im Jahr 2006 waren Blogs laut dem Hype-Zyklus im „Tal der Enttäuschungen“ mittlerweile sind sie auf dem „Plateau der Produktivität“, deshalb hat sich wahrscheinlich auch das letzte Jahr so angefühlt, als würden Blogs eine Renaissance erleben.</p>
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		<title>Journalistinnen sind bei der Blognutzung vorne</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 12:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Annahme, dass männliche Journalisten häufiger in Blogs recherchieren, als ihre weiblichen Kolleginnen, sie stimmt nicht. 69 Prozent der Journalistinnen gaben an, in Blogs zu recherchieren. Knapp vier Prozentpunkte trennen die Geschlechter. Ein kleiner aber statistisch signifikanter Vorsprung für die Frauen. Immerhin: Die Männer sind die regelmäßigeren Nutzer der Blogs, sie liegen sieben Prozentpunkte vor ihren Kolleginnen.
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				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 3 zur Umfrage &#8220;<a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</a>&#8220;</em></p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung.png" rel="lightbox[1129]"><img class="alignleft  wp-image-1130" title="Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Anstellung-416x1024.png" alt="" width="250" height="614" /></a></p>
<p>Manchmal erlebt man bei der Auswertung einer <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Untersuchung</a> eine Überraschung. Die Annahme, dass männliche Journalisten häufiger in Blogs recherchieren, als ihre weiblichen Kolleginnen, sie stimmt nicht. 69 Prozent der Journalistinnen gaben an, in Blogs zu recherchieren. Knapp vier Prozentpunkte trennen die Geschlechter. Ein kleiner aber statistisch signifikanter Vorsprung für die Frauen. Immerhin: Die Männer sind die regelmäßigeren Nutzer der Blogs, sie liegen sieben Prozentpunkte vor ihren Kolleginnen.</p>
<p>Auch wer vermutete, mehr freie Journalisten würden in Blogs nach Geschichten stöbern, liegt nicht richtig. Eher recherchieren die Festangestellten mit einem größeren Zeitkonto in weiteren Quellen &#8211; auch in Blogs. 68 Prozent der Festangestellten erklärten, sie würden regelmäßig oder zumindest gelegentlich in Blogs recherchieren. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als bei den Freien &#8211; auch in der regelmäßigen Nutzung.</p>
<h2>Die PR-Vertreter setzen häufiger auf Blogs</h2>
<p>Unter den Befragten fanden sich auch Vertreter aus Unternehmen, PR-Agenturen und dem Corporate-Publishing. Überraschend ist, dass diese Gruppe eine deutlich höhere Affinität gegenüber Blogs hat. Teilt man diese Gruppe von denen, die sich selbst als Journalisten bezeichnen, sind es in dieser Gruppe 80 Prozent, die Weblogs für Recherchen einsetzen. Bei beiden Grupppen liegt die regelmäßige Nutzung identisch bei 25 Prozent &#8211; lediglich die gelegentliche Nutzung von Blogs bei den PR-Vertretern ist höher &#8211; das aber deutlich.</p>
<h2><span id="more-1129"></span>Einiges deckt sich mit Erwartungen, aber nicht alles.</h2>
<p>Schon die <a title="Junge Journalisten nutzen öfter Blogs" href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">letzte Auswertung</a> widerlegte die Vermutung, dass IT-Journalisten besonders häufig auf Blogs als Informationsquelle setzen. Onliner und junge Journalisten setzen sie häufiger ein, das war klar. Aber: Frauen nutzen im Journalismus häufiger Blogs als Männer? Das ist eine Überraschung! Der Vorsprung ist klein, aber er ist da. Dass PR-Experten eher in Blogs recherchieren, wundert wenig &#8211; sie setzen selbst dieses Medium recht häufig für die eigenen Publikationen ein. Nur der Vorsprung von 14 Prozentpunkten überrascht mich etwas.</p>
<p>Im bald folgenden letzten Teil der Auswertung geht es um weitere Webseiten, auf denen die Pressevertreter gezielt nach Informationen suchen.</p>
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		<title>Junge Journalisten nutzen öfter Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 23:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Junge Journalisten nutzen Blogs häufiger für ihre Arbeit, als die älteren Kollegen. Sechs von sieben der unter dreißigjährigen gaben in der Onlineumfrage an, dass sie häufig oder gelegentlich Blogs für Ihre Recherchen nutzen. Auch Journalisten aus den Online-Redaktionen nutzen besonders häufig Blogs. 80 Prozent der Onliner gaben an dort zu recherchieren, die Hälfte davon regelmäßig.  Die Pressevertreter aus Print, Radio und TV bilden das Schlusslicht der Blognutzer. Auffällig: besonders Radio- und TV-Journalisten nutzen sie kaum regelmäßig. <a href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Junge Journalisten nutzen öfter Blogs</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teil 2 der Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221;</em></p>
<p>Auch wenn der Contentman sie schon wieder <a href="https://www.contentman.de/content-marketing/die-grose-zeit-der-blogs-ist-vorbei-meint-jedenfalls-google/">für tot erklären</a> will, Blogs haben sich bei Journalisten als Recherchequelle etabliert – dies ist ja das Ergebnis einer <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Umfrage</a>, die ich in der vergangenen Woche <a href="http://www.lead-digital.de/start/social_media/blogs_als_recherchequelle_sehr_geschaetzt">veröffentlicht</a> habe. Das Spannende an den <a title="Auch Zeitungsleute kennen sich im Internet aus" href="http://charlyandfriends.blogspot.de/2013/01/piraten-peep.html">vielen Reaktionen</a> war für mich die Interpretation meiner Daten, so titelte der Isarmatrose <a href="http://isarmatrose.com/?p=3033">&#8220;Private Blogs sind bei Journalist_innen beliebt&#8221;</a>. Auch das Verhältnis der Nutzung von privaten oder Unternehmensblogs wurde erörtert.</p>
<p>Wie angekündigt habe ich die gesammelten Daten auch nach Alter, Medium und Ressort analysiert &#8211; mit zu erwartenden und auch überraschenden Ergebnissen:</p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Medium.jpg" rel="lightbox[1070]"><img class="alignnone size-large wp-image-1071" title="Junge Journalisten nutzen häufiger Blogs" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Journalisten-Umfrage-Blogs-Alter-Medium-918x1024.jpg" alt="Social Media Infografik - Junge Journalisten nutzen häufiger Blogs" width="612" height="682" /></a></p>
<p>Junge Journalisten nutzen Blogs häufiger für ihre Arbeit, als die älteren Kollegen. <strong>Sechs von sieben der unter dreißigjährigen</strong> gaben in der Onlineumfrage an, dass sie häufig oder gelegentlich Blogs für Ihre Recherchen nutzen &#8211; das sind 86 Prozent. In der Altersklasse &#8220;30-50 Jahre&#8221; sind es nur noch 68 Prozent, ab &#8220;50+&#8221; noch knappe 57 Prozent, die Blogs für Ihre Arbeit nutzen. Das Ergebnis der Umfrage ist wenig überraschend. Schließlich sind die jüngeren Kollegen mit den Medien aufgewachsen, die sie jetzt für Ihre Arbeit nutzen. Auffällig ist nur, dass in der Altersklasse &#8220;30-50 Jahre&#8221; die regelmäßige Blognutzung mit knapp 30 Prozent am höchsten ist.<span id="more-1070"></span></p>
<p>Wie vermutet nutzen Journalisten aus den <strong>Online-Redaktionen besonders häufig</strong> Blogs. 80 Prozent der Onliner gaben an dort zu recherchieren, die Hälfte davon regelmäßig. Unter den 77 Prozent der Journalisten die Crossmedial veröffentlichen, vermute ich viele Onlineaffine. Das wäre eine Erklärung für die fast identische Prozentzahl mit den Onlinern, lediglich die sporadische Nutzung fällt hier aber deutlich höher aus.  Die Pressevertreter aus Print, Radio und TV bilden das Schlusslicht der Blognutzer. Auffällig: besonders Radio- und TV-Journalisten nutzen sie kaum regelmäßig.</p>
<h2>IT-Journalisten keine Spitzenreiter bei Blog-Recherchen</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/welche-Ressorts-recherchieren-in-Blogs.jpg" rel="lightbox[1070]"><img class="alignnone size-full wp-image-1072" title="Journalistenumfrage - Welche Ressorts recherchieren in Blogs? - Social Media Infografik" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/welche-Ressorts-recherchieren-in-Blogs.jpg" alt="Social Media Infografik - Welche Ressorts recherchieren in Blogs?" width="940" height="915" /></a></p>
<p>Auch die einzelnen Ressorts nutzen Blogs unterschiedlich stark. Ich hätte vermutet, dass  IT- und Technik-Journalisten das Ranking anführen würden. Spitzenreiter mit 78 Prozent sind aber Ressorts aus Wirtschaft und Finanzen. Sie führen vor Politik und Regionalressorts &#8211; obwohl bei letzteren die regelmäßige Blognutzung überraschend stark ist. Anscheinend haben die Regionalredakteure ihre Lieblingsblogs. Die IT-Journalisten lagen mit 67 Prozent exakt im Durchschnitt.</p>
<h2>Kulturblogs haben schlechte Karten</h2>
<p>Am schwächsten interessiert sich das Feuilleton für Blogs. Nur 57 Prozent der Journalisten dieses Ressorts nutzen Blogs für Recherchen. Hier liegen mehr als 20 Prozentpunkte Differenz zur Wirtschaft! Ebenfalls schwach sind Tourismus (warum eigentlich?) und Tiere &amp; Umwelt. Und das obwohl Katzencontent bei sozialen Netzen sehr beliebt ist.</p>
<p>Im dritten Teil der Auswertung möchte der Frage nachgehen, ob Journalistinnen Blogs weniger nutzen und ob es einen Unterschied gibt, zwischen Journalisten und den PR-Kollegen bei der Blognutzung gibt.</p>
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		<title>Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 10:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Blogs sind fester Bestandteil der Redaktionsarbeit. Zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage "Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?" Ein Viertel der Befragten nutzt regelmäßig Blogs für Recherchen, 42 Prozent nutzen sie gelegentlich und 33 Prozent verzichten darauf. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen die Holger Schmidt aus dem news aktuell Trendmonitor 2011 auch herausgearbeitet hat. <a href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse der Umfrage zur Nutzung von Blogs durch Journalisten &#8211; Teil 1<a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.png" rel="lightbox[1003]"><img class="size-full wp-image-1007 alignnone" alt="Online-Umfrage unter 478 deutschen Journalisten, Zeitraum Nov.-Dez. 2012, * teils mit Mehrfachnennung möglich" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.png" width="620" height="792" /></a></p>
<p><em>Blogs sind fester Bestandteil der Redaktionsarbeit. Zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage &#8220;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8221; Ein Viertel der Befragten nutzt regelmäßig Blogs für Recherchen, 42 Prozent nutzen sie gelegentlich und 33 Prozent verzichten darauf. Diese Zahlen decken sich in etwa mit denen die <a href="http://de.slideshare.net/HolgerSchmidt/wirkung-von-corporatesocialmedia-auf-journalisten?startSlide=5">Holger Schmidt</a> aus dem news aktuell Trendmonitor 2011 auch herausgearbeitet hat.</em></p>
<p>Das Jahr 2012 kann im Rückblick als die Renaissance der Blogs gesehen werden. Viel wurde darüber berichtet, warum beispielsweise <a href="http://pr-blogger.de/2012/07/18/warum-das-corporate-blogging-besser-als-facebook-ist/" target="_blank">Corporate Blogs mehr Sinn machen, als facebook Fanseiten</a>. Mich hat daher aktuell interessiert, wie viele Journalisten Blogs lesen oder damit sogar arbeiten. Darum habe ich zum Jahresende mit Unterstützung des DJV eine Online-Umfrage durchgeführt und Journalisten zu ihrer Nutzung von Blogs befragt. Die Mehrheit der Pressevertreter &#8211; 83 Prozent &#8211; liest Blogs. 55 Prozent sind Gelegenheitsleser, 15 Prozent lesen sie regelmäßig und 13 Prozent haben gar einen oder mehrere Blogs im Abo. Bei der Arbeit sind die Journalisten etwas zurückhaltender mit Blogs: 67 Prozent nutzen sie für ihre Arbeit. Und etwas mehr als ein Drittel der Journalisten (36 Prozent) hat für einen Artikel oder Beitrag schon aus einem Blog zitiert. Die Erklärung für die geringe Quote lieferte mir Peter Steinfurth, Chefredakteur der Zeitschrift <em>Oldtimer Markt</em>: &#8220;Wenn Journalisten Blogs nicht nutzen, muss das ja nicht daran liegen, dass sie keine Blogs kennen oder lesen. Es ist vielmehr so, dass die inhaltliche Qualität von Blogs für Journalisten nicht sicher genug einschätzbar ist und deshalb grundsätzlich nachrecherchiert werden muss.&#8221;</p>
<h2>private Blogs sind bei Journalisten beliebt</h2>
<p>Das könnte auch an den Quellen liegen. Journalisten stöbern bei ihren Recherchen nämlich gerne auch in privaten Blogs. Die Frage in welchen Blogs Journalisten recherchieren, brachte diese interessante Information ans Tageslicht. Spitzenreiter mit 77 Prozent sind zwar Nachrichten- oder Themenblogs, direkt im Anschluss folgen private Blogs mit 71 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen dann Micro Blogs wie twitter, facebook oder tumblr mit 49 Prozent. Corporate Blogs kommen auf 38 Prozent. Immerhin: die Blogs von Unternehmen genießen anscheinend mehr Vertrauen, als die von Nichtregierungs-Organisationen, diese kommen nur auf 30 Prozent.</p>
<p>Das Ansehen von Corporate Blogs lässt sich auch an einem anderen Indikator deuten. 12 Prozent der Journalisten halten einen Mitarbeiter- oder Unternehmensblog sogar für relevanter als die Pressewebseite des jeweiligen Unternehmens. Hier wäre es sicher interessant diese Entwicklung zu beobachten und die Untersuchung in einem oder zwei Jahren zu wiederholen. <span id="more-1003"></span></p>
<p>Aufgrund der soliden Datenbasis können so die Aussagen zur Blognutzung nach Alter, Geschlecht, Medium oder Ressort einzeln untersucht und miteinander verglichen werden. Dabei treten signifikante Unterschiede auf, die ich in einem weiteren Beitrag untersuchen möchte. Eines vorweg: Die Vermutung, dass männliche Journalisten intensiver Blogs nutzen, als weibliche, bestätigt sich nicht. Frauen recherchieren eher in Blogs &#8211; auch wenn der Vorsprung nur marginal ist.</p>
<p><strong>Hintergrund zur Erhebung und den Teilnehmern:</strong> Die Onlineumfrage fand vom 29.11. bis 08.12.2012 statt. Innerhalb des Zeitraums wurden 484 Teilnehmer erfasst, 478 vollständige und gültige nach Abzug von Dubletten. Der Teilnehmerkreis ist weit gestreut: Mitarbeiter von Tageszeitungen, Special-Interest-Medien, privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk, Fernsehen, Onlineredaktion und freie Journalisten beteiligten sich an der Erhebung. Die Mehrzahl der Fragebögen wurde von Männern ausgefüllt. Ein knappes Drittel (31 Prozent) Frauen nahmen an der Befragung teil. Print dominierte (245) vor Online (94), 106 Journalisten gaben an cross medial zu veröffentlichen. Das Verhältnis von Festangestellten zu freien Journalisten war ausgewogen: 56 Prozent feste, 44 Prozent freie Pressevertreter. Die meisten Teilnehmer stehen mitten im Berufsleben, als häufigste Altersgruppe wurde 277 mal &#8220;30-50 Jahre&#8221; angegeben. Ausgewertet wurden die Daten mit der Software des Umfragetools Q-Set und dem IBM Statistik-Tool SPSS.</p>
<p>Hier können Sie die Infografik als PDF oder JPG downloaden: <a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.jpg" rel="lightbox[1003]"><img class="alignnone size-full wp-image-1012" title="Wie häufig nutzen Journalisten Blogs? - Social Media Infografik" alt="" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.jpg" width="46" height="60" /></a> <a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/wie-oft-nutzen-Journalisten-Blogs.pdf"><img alt="Infografik - wie häufig nutzen Journalisten Blogs?" src="https://www.cmblogger.de/wp-includes/images/crystal/document.png" width="46" height="60" /></a></p>
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		<title>Umfrage &#8216;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8217; ist beendet</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 13:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ende November habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Journalisten im Rahmen von Recherchen Blogs nutzen. Dabei ging es mir auch darum herauszufinden, ob Unternehmensblogs häufiger genutzt werden, als die Presseseiten der Unternehmen. Spannend ist ja auch immer die &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/umfrage-nutzen-journalisten-blogs-ist-beendet/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/umfrage-nutzen-journalisten-blogs-ist-beendet/">Umfrage &#8216;Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?&#8217; ist beendet</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" rel="lightbox[992]"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="umfrage" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/umfrage.png" alt="Umfrage Journalisten nutzen Blogs" width="300" height="269" /></a></p>
<p>Ende November habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob Journalisten im Rahmen von Recherchen Blogs nutzen. Dabei ging es mir auch darum herauszufinden, ob Unternehmensblogs häufiger genutzt werden, als die Presseseiten der Unternehmen. Spannend ist ja auch immer die Frage, welche Online-Quellen sonst noch genutzt werden. Daraus habe ich einen Fragebogen mit 10 Fragen erarbeitet, bei dem auch demographische und berufliche Informationen abgefragt wurden. Damit will ich die Auswertungen clustern und untersuchen, ob beispielsweise freie Journalisten anders Online recherchieren, als Festangestellte. Mit Unterstützung des DJV und meines eigenen Presseverteilers habe ich ein paar tausend Journalisten erreicht und sie um Teilnahme an meiner Umfrage gebeten.</p>
<p>Knapp 500 ausgefüllte Fragebögen stellen die Umfrage auf eine solide statistische Basis. Darum möchte ich mich zunächst einmal den Kollegen bedanken, die sich dafür Zeit genommen haben. Die Auswertung der werde ich zwischen den Jahren in Angriff nehmen. Der Gewinner der schicken <a href="http://amzn.to/V1kHYD">booq-Notebooktasche</a> steht fest: Es ist ein Kollege der Frankfurter Neuen Presse &#8211; das Paket kommt noch in diesem Jahr! Die Ergebnisse folgen im neuen Jahr.</p>
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