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	<title>Corporate Media Blogger &#187; Medienwandel</title>
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	<description>Unternehmenskommunikation und -medien</description>
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		<title>Die Werbeagenturen müssen sich neu erfinden</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 21:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mein Kommentar zum W&#38;V Branchenanalyse 2016 Das Internet hat in den letzten 20 Jahren praktisch jede Industrie verändert. Besonders die Kreativbranchen bekamen das zu spüren. Nach der Musik- und Filmindustrie, kamen viele Medienhäuser in Wanken. Dutzende Zeitungen mussten schliessen, die &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/werbeagenturen-mussen-sich-neu-erfinden/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/werbeagenturen-mussen-sich-neu-erfinden/">Die Werbeagenturen müssen sich neu erfinden</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Kommentar zum <a href="http://www.wuv.de/agenturen/volle_transparenz_im_media_business_der_grosse_w_v_check">W&amp;V Branchenanalyse 2016</a><br />
<img class="size-full wp-image-2963 alignnone" alt="Agenturen-neu-erfinden" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Agenturen-neu-erfinden.jpg" width="840" height="400" /><br />
<em>Das Internet hat in den letzten 20 Jahren praktisch jede Industrie verändert. Besonders die Kreativbranchen bekamen das zu spüren. Nach der Musik- und Filmindustrie, kamen viele Medienhäuser in Wanken. Dutzende Zeitungen mussten schliessen, die Fernsehnutzung ist <a title="Fernsehnutzung in den USA rückläufig" href="https://www.cmblogger.de/medienwandel-fernsehnutzung-rucklaufig/">seit Jahren rückläufig.</a> Nun scheinen sich die Werbeagenturen warm anziehen zu müssen, denn ihr Geschäft wird durch die Digitalisierung zunehmend angegriffen. Nicht nur die großen Netzwerk-Agenturen, auch die örtlichen Agenturen müssen sich neu aufstellen.</em></p>
<h2>Das bisherige Geschäftsmodell</h2>
<p>Agenturen lieferten ihren Kunden Ideen, wie diese bspw. ihre Produkte besser verkaufen können und die passende Umsetzung gleich dazu. Meist ist die eigentliche Idee aber schwer zu monetarisieren, so dass ein Großteil der Umsätze mit der Umsetzung (Gestaltung, Druck, Verbreitung) und Erfolgskontrolle gemacht wird. Doch leider wird dieser Teil des Umsatzes künftig fehlen, denn die Konkurrenz lauert erschreckenderweise nur einen Mausklick entfernt.</p>
<p>Das Letzte was den Agenturen verbleibt ist die Idee, deren Rollout und die Vernetzung zu Medien und Meinungsmachern, denn hier lauern die aktuellen und künftigen Probleme:<span id="more-2735"></span></p>
<p><strong>Problem 1 &#8211; Demokratisierung der Werbung</strong><br />
Auf Google, facebook und twitter kann praktisch jeder mit einer Kreditkarte sofort Onlinewerbung schalten. Schnell ein Produktbild und zwei Sätze zusammengeklickt, schon läuft die Werbung. Selbst Großplakate und Kinowerbung lassen sich bundesweit standortgenau vom heimischen Computer aus gestalten und buchen. Den exklusiven Zugang zu diesen Kanälen haben die Agenturen verloren. Was sie aber steuern können, ist der Erfolg der Kampagnen über die Kreativität. Da gilt immer noch &#8220;Idee schlägt Budget&#8221;</p>
<p><strong>Problem 2 - Demokratisierung der Medienproduktion</strong><br />
Selbst im Jahr 2000 war es eine kleine Wissenschaft, eine druckfähige PDF zur Druckerei zu senden. Fernsehproduktion war Hoheitswissen, schon allein wegen der Technik. Heute kann jeder halbwegs Begabte mit Smartphone oder Fotoapparat, Computer und für 60€ monatlich mit allen Adobe Produkten nach Herzenslust für alle Medien Inhalte erschaffen. Hard- und Software sind längst nicht mehr entscheidend, sondern Vernetzung und Know-How. Und hier zeigen einige Agenturen noch Nachholbedarf und glänzen weiterhin mit katastrophalen <a href="http://www.photoshopdisasters.com/view-all/stadtreinigung-hamburg/" target="_blank">Photoshop-Desastern.</a></p>
<p><strong>Problem 3 &#8211; Das Ding mit dem Content</strong><br />
Über geänderte Mediennutzung und das massenweise Abblocken von Werbung debattiert die Branche nun seit 5 Jahren. Nützliche Inhalte statt langweiliger Werbung zu liefern, daran kommmt eigentlich keine Agentur mehr vorbei. Werbeagenturen, die nicht schnell genug umgeschaltet haben, verloren Umsätze an Content Marketing Agenturen, Texter und freie Journalisten. Dabei müsste Markenbildung und Content-Erstellung Hand in Hand gehen.</p>
<p><strong>Problem 4 &#8211; Billig-Konkurrenz aus dem Internet</strong><br />
fiverr für kreative Jobs jeder Art ab 5€ oder istock und Co. für Fotos ab 1€ &#8211; mit zunehmender Internationalisierung spezialisierter Onlinebörsen für Fotos, Videos und Texte, kommen viele Agenturen zumindest in Erklärungsnot. Textbörsen liefern Produktbeschreibungen und Seo-Texte in gewünschter Qualität von grottenschlecht und spottbillig bis zu exzellent und trotzdem nicht überteuert. Es gibt Kunden, die nutzen diese Angebote für Preisverhandlungen mit den ihren lokalen Agenturen.</p>
<p><strong>Problem 5 &#8211; Preisdruck wegen Transparenz</strong><br />
Dank des Internets sind praktisch alle Preise transparent. Der lokale Topfotograf der Agentur soll 3.000€ kosten, aber ruft für den gleichen Job auf seiner Webseite nur 850€ auf? Für 100.000 A5-Faltflyer verlangen Onlinedruckereien 500€ und die Agentur 2.500€? In der Zeit vor der totalen Transparenz liess sich hier ein nettes Einkommen erzielen, gerade bei Millionenauflagen im Wochenrhythmus. Mittlerweile kann jeder Kunde in Sekunden über Google sich in jeder Stadt nach Lieferanten umsehen und Preisanfragen stellen.</p>
<p><strong>Problem 6 &#8211; selbst kleine Zusatzerlöse fallen weg</strong><br />
Durch neue Workflows, Medienwandel und den Online-Wettbewerb verlieren Agenturen auch kleine Umsätze und Zusatzerlöse. Lithografiekosten, Proofs, Andrucke oder Termine im Schnitt bei der Filmagentur entfallen. Heute kommt alles zügig als Email direkt zum Kunden. Die 15% Agenturprovision &#8211; lange Teil des Agentur-Geschäftsmodells &#8211; fällt mehr und mehr weg. Auf Kundenseite gehen viele Leistungen direkt über den Einkauf und nicht über die Agenturen. Größere Mittelständler, die Einkäufer speziell nur für Kreativ- und Medialeistungen oder Druckerzeugnisse und Werbemittel beschäftigen, sind längst kein Einzelfall mehr.</p>
<p><strong>Problem 7 &#8211; Konkurrenz aus den eigenen Reihen</strong><br />
Kreativ- und Mediaagenturen konkurrieren mittlerweile in einigen Bereichen. Dabei hat die Symbiose aus den &#8220;Ideen-Produzenten&#8221; und &#8220;Reichweite-Einkäufern&#8221; jahrzehntelang funktioniert. Doch spätestens seit Real-Time-Marketing in Schwung kommt, passen die Mediaagenturen live die digitalen Werbemittel an und übernehmen Aufgaben aus dem Kreativlager.</p>
<p><strong>Idee 1 Schneller sein</strong></p>
<p>Die Geschwindigkeit der Kommunikation hat zugenommen, Agenturen die sich daran orientieren und realtime-Marketing erfolgreich umsetzen können, gehören sicher Monitoring der relevanten Zielgruppen. Viele dieser Fähigkeiten sind in klassischen Agenturen nicht unbedingt vorhanden, so das das Vernetzen von Spezialagenturen unter dem Dach einer Lead-Agentur auch im kleineren Mittelstand bald zum Alltag gehören wird.</p>
<p><strong>Idee 2 mehr auf Events setzen</strong></p>
<p>Durch den Overkill an Medieneindrücken, bekommen direkte Markenerlebnisse einen viel höheren Stellenwert. Wer nicht im Geschrei untergehen will, kreiert Kundenerlebnisse in Form von Events, Popup-Stores, Guerilla-Aktionen und generiert so wieder sozialen Content, der wiederum auf die Marke einzahlt.</p>
<p><strong>Idee 3 mehr experimentieren</strong></p>
<p>Welches soziale Netzwerk wird der nächste Hype? Welche digitalen Trends sollte man früh erkennen? Lohnt sich ein neues Werbeumfeld für die eigenen Kunden? Die Agenturen sollten nicht mehr in den Trends der letzten Jahre denken, sondern Vorreiter der Digitalisierung werden und ihre Kunden auf diese Reise mitnehmen und sich möglicherweise diese Rolle des &#8220;Reiseleiters&#8221; in Form von Unternehmens- und Transformationsberatung vergüten lassen.</p>
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		<title>Studie: Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Journalisten greifen bei ihren Recherchen auf eine Vielzahl an Quellen zurück. Als feste Quelle haben sich Blogs etabliert, etwa zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen, mit leicht rückläufiger Tendenz. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage “Wie häufig nutzen Journalisten &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/blogs-im-redaktionsalltag-angekommen/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/blogs-im-redaktionsalltag-angekommen/">Studie: Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2868" class="wp-caption alignnone" style="width: 850px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Vorstellung-Blogstudie_Berlin_Jost_Broichmann.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-large wp-image-2868" alt="Etwa zwei von drei Journalisten greifen bei Recherchen auch auf Blogs zurück. Das allerdings etwas verhaltener als noch im Jahr 2012." src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Vorstellung-Blogstudie_Berlin_Jost_Broichmann-1024x487.jpg" width="840" height="399" /></a><p class="wp-caption-text">Etwa zwei von drei Journalisten greifen bei Recherchen auch auf Blogs zurück. Allerdings etwas verhaltener als noch 2012.</p></div>
<p>Journalisten greifen bei ihren Recherchen auf eine Vielzahl an Quellen zurück. Als feste Quelle haben sich Blogs etabliert, etwa zwei von drei Journalisten nutzen sie für Recherchen, mit leicht rückläufiger Tendenz. Das ist Ergebnis meiner Online-Umfrage “Wie häufig nutzen Journalisten Blogs?”, die ich erneut im Januar 2015 durchgeführt habe. Da erste Tendenzen zu meinem Erstaunen einen leichten Rückgang zeigten, habe ich die Zwischenergebnisse zur Diskussion gestellt. Auf dem Strategiegipfel Corporate Publishing und mit Umfrage-Teilnehmern wurden Zahlen ausgewertet, um die Ergebnisse besser interpretieren zu können.</p>
<h2>Trotz sinkender Nutzung, steigt Bereitschaft aus Blogs zu zitieren:</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.004.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-medium wp-image-2875 alignleft" alt="Blogstudie-2015.004" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.004-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Etwa ein Viertel der 570 Umfrage-Teilnehmer gab an, regelmäßig Blogs für Recherchen zu nutzen. Weitere 39 Prozent nutzen Blogs gelegentlich und 36 Prozent verzichten komplett darauf. Im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2012 entsprechen diese 64 Prozent einem leichten Rückgang um 2,5 Prozent. Die Mehrheit der Journalisten &#8211; 77,5 Prozent &#8211; liest mehr oder weniger regelmäßig Blogs, ein Rückgang um 5,6 Prozent im Vergleich zur vorherigen Befragung. Allerdings stieg die Bereitschaft aus den recherchierten Blogs zu zitieren, um 2,5 Prozent und beträgt knapp 38 Prozent.<span id="more-2835"></span></p>
<h2>Blog-Nutzung abhängig von Medien, Alter und Ressort</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.006.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2877" alt="Blogstudie-2015.006" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.006-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Bei der vergleichenden Betrachtung einzelner Gruppen, z.B. von jüngeren und älteren, bzw. Print- und Onlineredakteuren oder Ressorts, zeigen sich deutliche Unterschiede in der Entwicklung. Journalisten aus den Themengebieten Umwelt, Politik und Wirtschaft sind Spitzenreiter bei der Blogrecherche, während die Ressorts Regionales, IT&amp;Technik sowie Tourismus am wenigsten Blogs in ihre Arbeit einfließen lassen. Auffälligste Entwicklung ist der Rückgang im regionalen Bereich: Hier gingen  Blog-Recherchen und -Abos um etwa 10-12 Prozent zurück.</p>
<h2>Junge Journalisten nutzen Blogs regelmäßig</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.005.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2876" alt="Blogstudie-2015.005" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.005-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a> Unterschiede beim Nutzungsverhalten zeigen sich auch in den verschiedenen Altersklassen. Bei Pressevertretern in der Gruppe bis 30 Jahre steigt die regelmäßige Blognutzung um 20,3 Prozent. Journalisten dieser Gruppe sind auch eher bereit auch aus den Blogs zu zitieren: 56,3 Prozent &#8211; ein Plus von 14,4 Prozent.</p>
<p>In der Gruppe der Journalisten 30 bis 50 gibt es kaum Veränderungen. In der Gruppe ab 50 lässt sich eine Polarisierung beobachten: die gelegentliche Nutzung geht um 5,6 Prozent zurück, während jeweils regelmäßige Nutzung um 2,5 und die Ablehnung um 3,6 Prozent zunehmen</p>
<h2>Zum Standardwerkzeug der Online-Journalisten gehören Blogs</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.007.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2878" alt="Blogstudie-2015.007" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.007-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Bei Printjournalisten ist generell eine abnehmende Recherche- und Lesebereitschaft von Blogs zu beobachten: nur 56 Prozent nutzen hier regelmäßig oder gelegentlich Blogs für Recherchen &#8211; Ein Rückgang um 3 Prozent. Auch bei medienübergreifenden  Journalisten, Radio- und Fernsehreportern sind diese Zahlen leicht rückläufig. Bei Onlineredakteuren gibt es die gegenteilige Entwicklung: 83,5 Prozent geben an, Blogs regelmäßig oder gelegentlich für Recherchen zu nutzen. Dieser Spitzenwert ist seit 2012 um 3,7 Prozent gestiegen.</p>
<h2>Jeder 4. Onlinejournalist bevorzugt Unternehmens-Blogs</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.015.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2886" alt="Blogstudie-2015.015" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.015-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Unternehmensblogs werden für Journalisten anscheinend interessanter: So halten schon 14,8 Prozent aller Befragten Unternehmensblogs für relevanter als Presseseiten. Dies ist ein Zuwachs um 3 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei Onlinejournalisten liegt die Zustimmung hier sogar bei 24,3 Prozent</p>
<h2>anderen Medien sind beliebte Recherchequelle</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.011.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2882" alt="Blogstudie-2015.011" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.011-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><br />
Bei Onlinerecherchen setzen Journalisten am häufigsten auf Suchmaschinen (96,7 Prozent), Webseiten anderer Medien (82,8 Prozent) und auf offizielle Seiten von Unternehmen (82,1 Prozent) oder staatlichen Stellen (72,4 Prozent). Erst danach folgen rechnerisch Blogs mit 64 Prozent Nutzung. Auffälligste Entwicklung gegenüber 2012 ist die sinkende Nutzung von Unternehmensseiten um 4,5 Prozent &#8211; dadurch werden Medienseiten die zweitwichtigste Onlinequelle für Journalisten.</p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.010.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2881" alt="Blogstudie-2015.010" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.010-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Auch bei der Frage in welchen Blogs am häufigsten recherchiert wird, landen Medien weit vorn. Als häufigste Quelle werden Nachrichten-Blogs mit 72,7 Prozent angegeben. Sie liegt noch vor privaten Blogs 69,1 Prozent. Microblogs wie twitter/facebook erreichen 48,7 Prozent und werden häufiger genutzt als Blogs von Unternehmen (35,3 Prozent) oder NGOs (32,2 Prozent)</p>
<h2>Recherchen in sozialen Netzwerken nehmen kaum zu</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.012.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2883" alt="Blogstudie-2015.012" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.012-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Die Nutzung von MicroBlogs, sozialen Netzwerken und Foren für Recherchen stagniert, obwohl einige Berufsgruppen oder Altersklassen diese Medien aktiver nutzen. In den Altersklassen bis 30 Jahren und über 50 Jahren nahm die Nutzung um 2 bis 5 Prozent zu, während sie in der Altersgruppe 30-50 Jahre in verstärkt abnahm.</p>
<h2>Verhältnis Journalisten und Blogger bleibt gespannt</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.014.jpg" rel="lightbox[2835]"><img class="size-medium wp-image-2885 alignleft" alt="Blogstudie-2015.014" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.014-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Die Ergebnisse zeigen einen differenzierten Umgang von Redakteuren und Bloggern. Hauptkritikpunkte der Journalisten an Blogs sind mangelnde Professionalität, Intransparenz hinsichtlich Bezahlung und Werbung, sowie die Intention der Herausgeber. „Es fehlt in der Regel schlicht der journalistische Anspruch“ meint Peter Baruschke aus der Redaktion „Selbst ist der Mann“. Für eine Nutzung von Blogs spricht sich Wolfgang Weissgerber, Chefredakteur der Evangelischen Sonntagszeitung aus, wenn „der Autor bekannt und vertrauenswürdig“ ist und führt als Beispiel Stefan Niggemeier an.</p>
<h2>Fazit: Nutzung von Blogs professionalisiert sich</h2>
<p>Blogs sind im Redaktionsalltag angekommen, die aktuelle Erhebung bestätigt in vielen Punkten die vorherigen Ergebnisse. Besonders für jüngere Journalisten, Onlineredakteure und freie Mitarbeiter zählen Blogs mittlerweile zu den festen Recherchequellen. Aber es lässt sich der Trend erkennen, Blogs entweder regelmäßig oder gar nicht zu nutzen. Die Angabe einer gelegentlichen Nutzung, egal ob beim Lesen oder Recherchieren nahm ab. Der insgesamt leichte Rückgang der Nutzungshäufigkeit lässt sich besonders auf die Altersklasse der über 50 jährigen Redakteure zurückführen. Als größte Kritikpunkte haben sich hier die hohe Quantität von Blogs und fehlende journalistische Standards manifestiert.</p>
<p>Aus einigen Antworten der etwa 15.000 angeschriebenen Pressevertreter liess sich eine sehr direkte Ablehnung gegenüber Bloggern erkennen, die ich vor zwei Jahren noch nicht beobachtet habe. Daher gab ich meiner ersten Auswertung den Titel &#8220;<a title="Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!" href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</a>&#8221; Hier zeigt sich die Polarisierung m.E. am deutlichsten, während die Zitathäufigkeit von Blogs gestiegen ist, nahm die offene Ablehnung von Bloggern auch zu. Das scheint auch bei anderen Ehebungen der Fall zu sein: „Die Vehemenz einiger Kommentare hat uns schon überrascht“, so BZ.COMM Geschäftsfüher Sven Meyer <a href="http://www.bz-comm.de/02-03-2015-itb-bleibt-leitmesse/" target="_blank">in seiner aktuellen Umfrage</a>, und bemerkt „hier scheint bei einzelnen Kollegen eine große Frustration zu herrschen.“</p>
<h2>In fünf Punkten zusammengefasst:</h2>
<ul>
<li>Zwei von drei Journalisten recherchieren weiterhin auch in Blogs, Tendenz leicht rückläufig</li>
<li>Die Nutzung von Blogs für Recherchen schwankt alters- und medienabhängig</li>
<li>Blognutzung bei älteren Journalisten im Vergleich zu 2012 rückgängig</li>
<li>Hauptkritikpunkte sind fehlende journalistische Standards bei Blogs</li>
<li>Recherchen in sozialen Netzwerken nehmen kaum zu</li>
</ul>
<h2>Downloads zur Studie:</h2>
<p>Zusammenfassung auf Slideshare ansehen:<br />
<a href="http://de.slideshare.net/JostBroichmann/studie-blognutzung-von-journalisten" target="_blank"><img src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015.001-1024x576.jpg" alt="Blogstudie-2015.001" width="840" height="472" class="alignleft size-large wp-image-2872" /></a><br />
<a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Blogstudie-2015-Broichmann.pdf">Download als PDF</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Webcast statt Pressekonferenz</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/webcast-statt-pressekonferenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2015 11:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Continental verlegt Jahrespressegespräch ins Internet Premiere bei Continental: Vor wenigen Tagen stellte der Reifenkonzern seine internationalen Geschäftszahlen im neuen Format vor. Statt bei einer großen Pressekonferenz in der Börsenstadt Frankfurt fand die Vorstellung der Zahlen in Hannover in einem eigenen &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/webcast-statt-pressekonferenz/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/webcast-statt-pressekonferenz/">Webcast statt Pressekonferenz</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Continental verlegt Jahrespressegespräch ins Internet</h2>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Continental_PP_Fiscal2014Webcast-Degenhart-Schaefer.jpg" rel="lightbox[2798]"><img class="alignnone size-full wp-image-2800" alt="Continental Webcast Geschaeftsjahr 2014" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Continental_PP_Fiscal2014Webcast-Degenhart-Schaefer.jpg" width="1680" height="848" /></a></p>
<p>Premiere bei Continental: Vor wenigen Tagen stellte der Reifenkonzern seine internationalen Geschäftszahlen im neuen Format vor. Statt bei einer großen Pressekonferenz in der Börsenstadt Frankfurt fand die Vorstellung der Zahlen in Hannover in einem eigenen TV-Studio statt. Zugeschaltet waren neben TV-Stationen vor allem dutzende Journalisten über das Internet per Webcast. Feedback und Fragen waren per Chat möglich. Moderiert wurde die Veranstaltung von Continental-Kommunikationsleiter Dr. Felix Gress, verantwortlich für die Übertragung war Bewegtbildmanager Markus Wölk.</p>
<h2>Mehr Reichweite</h2>
<p>Schon im Vorfeld hatten <a href="http://www.pressesprecher.com/nachrichten/wie-lockt-man-journalisten-zur-jahres-pressekonferenz-9219" target="_blank">Fachmedien</a> und <a href="http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/continental-zeigt-jahresbilanz-als-erster-dax-konzern-nur-per-webcast-13464362.html" target="_blank">Wirtschaftspresse</a> über das Format berichtet und der Konzern ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-N2LoPAyrL4&amp;spfreload=10" target="_blank">amüsantes Teaservideo</a> gestreut. Vielleicht hatte das Format daher eine höhere Reichweite als das bisherige Pressegespräch &#8211; etwa 100 Zuschauer sahen insgesamt die deutsche und englische Übertragung an. Üblicherweise seien bisher rund 30 Journalisten zur Vorstellung des Jahresergebnisses angereist, so Continental. Die Journalisten sparen Reisezeit und -kosten und können sich voll auf die Inhalte konzentrieren, so die Hoffnung der Veranstalter. Auch an den folgenden Tagen zählte die Aufzeichnung der Veranstaltung hunderte Klicks.<span id="more-2798"></span></p>
<h2>Kostenvorteil für beide Seiten</h2>
<p>Für Continental sind die Kosten im Vergleich zu einer Veranstaltung in Frankfurt geringer ausgefallen, erklärte der Bewegtbildmanager Wölk &#8211; auch wenn die Einrichtung des Studios erstmal kostenintensiv war. Das Studio wird künftig aber regelmäßiger für verschiedene Formate genutzt. Die bisherigen Doppelkosten – Veranstaltung plus Webcast hätten sich deutlich reduziert.</p>
<h2>Noch Kür, bald Pflicht</h2>
<p>Liveübertragungen von Pressegesprächen sind keine Seltenheit mehr, auch <a title="Pressekonferenz per Google Hangout  – ein Erfahrungsbericht" href="https://www.cmblogger.de/pressekonferenz-per-google-hangout-ein-erfahrungsbericht/">ich habe davon schon Gebrauch gemacht</a>. Die konsequente Abschaffung der Vor-Ort-Veranstaltung hingegen ist ein innovativer und mutiger Schritt &#8211; gerade bei einem börsennotierten Konzern, der seine Geschäftsergebnisse vorstellt. Die Vorteile liegen neben den geringern Kosten auch bei einer höheren Reichweite. Ich gehe davon aus, das Webcasts bald zum guten Ton jeder größeren Pressekonferenz gehören werden.</p>
<p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/webcast-statt-pressekonferenz/">Webcast statt Pressekonferenz</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sind Youtuber die Enkel der Soap-Stars?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 23:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schock für &#8220;Verbotene Liebe&#8221;-Fans. Die ARD hat zum Jahresanfang den Soap-Dauerbrenner wegen mangelnder Einschaltquoten aus dem Programm genommen. 20 Jahre flimmerte allabendlich Herzschmerz-Kitsch über die Mattscheibe, doch das ist nun ziemlich Geschichte. Die Jugend von heute interessiert sich trotz Online-Mediathek &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/youtuber-sind-die-enkel-der-soap-stars/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/youtuber-sind-die-enkel-der-soap-stars/">Sind Youtuber die Enkel der Soap-Stars?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schock für &#8220;Verbotene Liebe&#8221;-Fans. Die ARD hat zum Jahresanfang den Soap-Dauerbrenner wegen <a href="http://meedia.de/2015/02/28/gutes-comeback-fuer-the-voice-kids-katastrophales-fuer-verbotene-liebe/" target="_blank">mangelnder Einschaltquoten</a> aus dem Programm genommen. 20 Jahre flimmerte allabendlich Herzschmerz-Kitsch über die Mattscheibe, doch das ist nun ziemlich Geschichte. Die Jugend von heute interessiert sich trotz Online-Mediathek nicht mehr für diese Unterhaltungsform. Stattdessen gucken Sie Gleichaltrigen auf youtube zu. Träume, Wünsche die früher auf Stars der Daily Soaps projiziert wurden, erleben eine neue Dimension der Realität. Plötzlich sind die Vorbilder echt, anfassbar und praktisch immer erreichbar.</p>
<p><iframe width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/cLpkXugrPko?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Früher schrieen sich die Kids bei Oli P. die Seele aus dem Leib, heute sorgen ein paar 15 jährige Youtuber für einen Massenauflauf in der Innenstadt. Die Altersgruppe ist identisch, der Wunsch nach Realität anscheinend größer. Die Jugend von heute will anscheinend keine künstlichen Seifenopernstars mehr, sie will am echten Leben teilhaben. Echte &#8220;Stars&#8221;, die ihr Leben in die Hand nehmen. Wunsch, Projektion und digitaler Lifestyle verschmelzen. Auch die Distanz zum Medium schmilzt. Fernsehen war &#8220;großes Kino&#8221;, Youtube kann heute jeder. Der eigene Wunsch berühmt zu werden, wird teilweise auf die Protagonisten projiziert.<span id="more-2502"></span></p>
<h2>Was können Unternehmen davon lernen?</h2>
<p>Die wichtigste digitale Medien-Währung ist Authentizität. Auch wenn die jungen Youtuber wahre Marketingmaschinen sind, so wirken Sie doch nicht so. Sie sind locker vor der Kamera und reden mit Ihrer Zielgruppe auf Augenhöhe. Und genau das unterscheidet Sie von den quälenden Versuchen, sich jungen Zielgruppen mit oberpeinlichen Rap-Videos zu nähern.</p>
<p><iframe width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/qj-QpdjvHWY?start=44&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Authentizität heisst übrigens nicht automatisch wackelige Handyvideos oder Gestottere vor der Kamera. Es darf schon professionell aussehen, nur eben nicht zu sehr und schon gleich gar nicht nach Fernsehen. Es soll gerne selbstgemacht aussehen, so als könne der Durchschnittszuschauer mit seinen Kumpels ein gleiches Filmchen drehen. Die Youtube-Profis beherrschen die Mischung aus persönlicher Preisgabe, Unterhaltung und Selbstironie. Sie reden ohne Drehbuch, wie Ihnen der Mund gewachsen ist. Das aber unter hohem Interesse. Also warum nicht für die Nachwuchsgewinnung einfach die Azubis sich einen Tag selbst mit den Handy filmen lassen und entscheiden, was davon zusammengeschnitten wird. Das wäre immerhin ehrlicher, als der Edeka-Rap.</p>
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		<title>Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 11:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich war einigermaßen erstaunt, als mir das vor wenigen Tagen ein Redakteur am Telefon erklärte. Es war seine Antwort auf meine Einladung zu einer Umfrage über die Blognutzung bei Recherchen. Und &#8220;&#8230; im Bezug zum ernsthaften Journalismus distanziere ich mich &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/bloggen-hat-nichts-mit-journalismus-zu-tun/">Bloggen hat doch nichts mit Journalismus zu tun!</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/33050754_m.jpg" rel="lightbox[2704]"><img class="size-full wp-image-2705 alignnone" title="Foto: 123RF Stockfoto / stokkete" alt="Foto: 123RF Stockfoto / stokkete" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/33050754_m.jpg" width="900" height="506" /></a></p>
<p>Ich war einigermaßen erstaunt, als mir das vor wenigen Tagen ein Redakteur am Telefon erklärte. Es war seine Antwort auf meine Einladung zu einer Umfrage über die Blognutzung bei Recherchen. Und &#8220;&#8230; im Bezug zum ernsthaften Journalismus distanziere ich mich auch von Bloggern&#8221;, schrieb mir ein weiterer Journalist auf meine <a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=XTTGAQPWSNFMHHMSCDFUCBVF">Umfrageeinladung</a>.</p>
<h2>neue Umfrage: wie häufig nutzen Journalisten Blogs?</h2>
<p>Vor zwei Jahren hatte ich erstmalig untersucht, wie viele Journalisten bei Ihren <a title="Zwei von drei Journalisten nutzen Blogs für Recherchen" href="https://www.cmblogger.de/zwei-von-drei-journalisten-nutzen-blogs-fur-recherchen/">Recherchen auch Gebrauch von Blogs machen</a>. Im Durchschnitt waren es etwa zwei von drei Redakteuren, bei den <a title="Junge Journalisten nutzen öfter Blogs" href="https://www.cmblogger.de/junge-journalisten-nutzen-ofter-blogs/">Onlinern sogar vier von fünf.</a> Freiberufler und Frauen lagen bei der Blognutzung jeweils vor den fest angestellten oder männlichen Redaktionsmitarbeitern.</p>
<h2>andere Umfrageergebnisse als erwartet</h2>
<p>Wie hat sich die Nutzung von Online-Quellen und gerade Blogs in den letzten beiden Jahren verändert? Die Akzeptanz hat sicher zugenommen, so war meine Vermutung. Wie viel sollte die Onlineumfrage zeigen. Doch das Ergebnis ist ein anderes als angenommen: Schon in den ersten Stunden zeigte sich etwas geringere Blognutzungszahlen, als noch vor zwei Jahren. Diese Zahlen manifestierten sich über den gesamten Zeitraum. Statt einer Steigerung konnte ich eine leicht <strong>abnehmende Bereitschaft zur Recherche in Blogs</strong> feststellen.</p>
<p>Ich gebe zu: Ich war überrascht! Ist dies nur ein Ausreißer oder Anzeichen einer Trendwende? Zumindest eine größere und ältere Gruppe von Journalisten sieht anscheinend in Weblogs keine Recherchequelle. Diese Annahme möchte ich in den kommenden Wochen noch in Einzelinterviews untersuchen. Das wird die Auswertung der etwa 570 Datensätze &#8211; auch nach Alter, Ressorts und Anstellung &#8211; noch etwas verzögern.</p>
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		<title>Mehr Leser, mehr Kunden: Erfolgsmessung im Corporate Publishing wird wichtiger</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/besser-werden-erfolgsmessung-im-corporate-publishing/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2014 10:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Werbung nervt. Viele Unternehmen setzen daher seit Jahren auf spannende Inhalte, um Kunden zu binden oder potentielle Kunden zu interessieren. Kundenmagazine, Epaper, Newsletter, Blogs und Videos sind nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Und die Ausgaben &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/besser-werden-erfolgsmessung-im-corporate-publishing/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/besser-werden-erfolgsmessung-im-corporate-publishing/">Mehr Leser, mehr Kunden: Erfolgsmessung im Corporate Publishing wird wichtiger</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/kunde-digitale-medien.jpg" rel="lightbox[2590]"><img class="alignnone  wp-image-2649" title="© gpointstudio" alt="© gpointstudio" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/kunde-digitale-medien-1024x464.jpg" width="840" height="380" /></a>Werbung nervt. Viele Unternehmen setzen daher seit Jahren auf spannende Inhalte, um Kunden zu binden oder potentielle Kunden zu interessieren. Kundenmagazine, Epaper, Newsletter, Blogs und Videos sind nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Und die Ausgaben in diesem Bereich wachsen weiter, so die aktuelle <a href="http://www.forum-corporate-publishing.de/index.php/de/cp-markt/studien/item/901-basisstudie-2014-des-fcp-investitionen-in-d-a-ch-steigen-um-23-prozent-auf-58-milliarden-euro" target="_blank">Basisstudie des Forum Corporate Publishing</a>.</p>
<p>Doch welche Inhalte interessieren die (potentiellen) Kunden? Was wird gelesen, was führt dann zum Umsatz? Diese Frage blieb in der Vergangenheit oft unbeantwortet, weil bei klassischen (gedruckten oder analogen) Medien die Empfänger umständlich befragt werden mussten.</p>
<h2>Reichweitenmessung analog: kompliziert</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2604" style="color: #333333;" alt="Responsemessung" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/gfx.png" width="755" height="240" />Beispiel Kundenmagazin: Um die Leser bisher zu befragen, blieben nur zwei Methoden. Entweder man befragte seine Leser oder Kunden und bat um Feedback. Oder man maß den Rücklauf aus Gewinnspielen oder besonderen Angeboten. Das Problem dabei: Viele Interviews waren ungenau und auch Gewinnspiele hingen eher an der Attraktivität der Preise, als an der Menge der Leserschaft. Alle diese Messmethoden waren und sind trotz hohem Aufwand eher ungenau. Und ob diese Leser einen Einfluss aufs Unternehmensergebnis hatten, blieb unklar.<span id="more-2590"></span></p>
<h2>Reichweitenmessung digital: per Mausklick</h2>
<p>Mit dem Einzug des Internets wurden diese Daten plötzlich sichtbar. Im digitalen Universum werden Klicks, Views und auch Verweildauer oder die Quelle der Besucher ermittelt. Woher ein Käufer stammt, verraten Cookies. Welche Inhalte er mag, kann man heute aus seinen Klicks ermitteln. Die Daten sind im Vergleich zu analogen Medien einfach zu beschaffen. Mit jedem Aufruf einer Datei werden Daten erfasst. Sehr genau, pro Seite, pro Sekunde. Diese Zahlen stehen dann auch der Unternehmenskommunikation für ihre Inhalte zu Verfügung. Und zwar so genau wie die Auswertung der letzen Email-Kampagne.</p>
<div id="attachment_2592" class="wp-caption alignnone" style="width: 964px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/pageperformance_issu.png" rel="lightbox[2590]"><img class="size-full wp-image-2592  " alt="Performance Messung digital im epaper issuu" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/pageperformance_issu.png" width="954" height="527" /></a><p class="wp-caption-text">Performance-Messung digital im e-paper bei issuu</p></div>
<h2>Tools für digitale CP-Basis-Analysen</h2>
<ul>
<li>Bei ISSUU eingestellte Magazine können seitengenau analysiert werden.</li>
<li>Youtube trackt  nicht nur Klicks sondern auch jede Sekunde der Videowiedergabe mit .</li>
<li>Mit Google Analytics lassen sich Blogbesucher und die Themen mit den häufigsten Klicks oder Leads erfassen.</li>
<li>Bei facebook gehört Reichweiten- und Inhaltsmessung schon seit Jahren zum Standard.</li>
<li>Auch Twitter erlaubt endlich seit Kurzem eine genaue Analyse der Reichweite der Tweets.</li>
</ul>
<p>Für praktisch jede digitale Plattform sind heute Analysewerkzeuge verfügbar. So wird schnell klar, welche Inhalte besonders viel Aufmerksamkeit bekommen und welche nicht. Genau darum geht es ja auch beim Corporate Publishing &#8211; um spannende Inhalte. Je besser man sie auf die Zielgruppe abstimmen kann, desto höher ist die Bindung an den Herausgeber.</p>
<h2>Die Herausforderung</h2>
<p>Unternehmen müssen diese Zahlen auch analysieren, um zu lernen, welche Inhalte gut funktionieren und welche nicht. Denn eine hohe Aufmerksamkeit deutet auf eine gesteigerte Auseinandersetzung mit der Marke und mögliche Käufe hin. Wenn ein Kundenmagazin mehr Leser bekommt, weil die Inhalte spannender sind, kommen langfristig mehr Käufe zustande. Diese Informationen lassen sich wieder (mit Abstrichen) auch auf die klassischen Medien zurück übertragen. So hört das Stochern im Nebel auf, die Nutzungsszenarien werden transparenter.</p>
<p>Problem dürfte sein, die vorhandenen Datenquellen zu erkennen und die Datenmengen bereichsübergreifend zusammenzuführen und auszuwerten. Beispielsweise müssten Vertriebszahlen und Zugriffszahlen miteinander korreliert werden. Bei rein digitalen Vertrieben mag das noch relativ einfach klappen, bei mehrstufigen Vertrieben über Groß- und Einzelhändler hinweg, wird das deutlich komplizierter.</p>
<p><strong>Meine Meinung:</strong> PR und Corporate Publishing müssen sich langsam von der romantischen Sichtweisea a lá &#8220;Wir tun ja etwas für den Markenwert&#8221; verabschieden und Schritt für Schritt zum Unternehmenserfolg beitragen &#8211; nachweisbar. <b></b></p>
<p>Mehr dazu werde ich am 13. Oktober auf dem <a href="http://project-networks.com/veranstaltung/veranstaltungen-2014/strategiegipfel-corporate-publishing-cross-media-content-marketing13-14-oktober-2014-2/sprecher-13-14-oktober-2014" target="_blank">Strategiegipfel Corporate Publishing / Cross Media / Content Marketing</a> vortragen. Mein Slot trägt den Titel: &#8220;Von weich zu hart – Corporate Publishing auf dem Weg zur Messbarkeit&#8221;. Ich freue mich über viele Zuhörer aus den Unternehmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Korrekturfahne überlebt &#8211; auch bei uns</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/die-korrekturfahne-uberlebt-auch-bei-uns/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2014 21:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Totgesagte leben länger. So geht es auch der Korrekturfahne. Die Testausdrucke von Zeitungen oder Büchern wurden früher für Korrektorate oder Lektorate genutzt. Sprich, es wurden Fehler auf den Seiten markiert, die für den finalen Satz oder Druck noch korrigiert werden &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/die-korrekturfahne-uberlebt-auch-bei-uns/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/die-korrekturfahne-uberlebt-auch-bei-uns/">Die Korrekturfahne überlebt &#8211; auch bei uns</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2638" class="wp-caption alignnone" style="width: 1034px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/jost-kundenmagazin.jpg" rel="lightbox[2637]"><img class="size-full wp-image-2638" title="Foto WEMAG/Rudolph-Kramer" alt="Jost Broichmann Kundenmagazin, Foto: Stephan Rudolph-Kramer" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/jost-kundenmagazin.jpg" width="1024" height="576" /></a><p class="wp-caption-text">Schnell ist ein Fehler auf den sogenannten Korrekturfahnen gekennzeichnet. Foto WEMAG/Rudolph-Kramer</p></div>
<p>Totgesagte leben länger. So geht es auch der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Druckfahne&amp;redirect=no">Korrekturfahne</a>. Die Testausdrucke von Zeitungen oder Büchern wurden früher für Korrektorate oder Lektorate genutzt. Sprich, es wurden Fehler auf den Seiten markiert, die für den finalen Satz oder Druck noch korrigiert werden mussten. Doch warum hat sich diese Arbeitsweise bei heute erhalten?<span id="more-2637"></span></p>
<p>Trotz digitaler Prozesse, iPad, PDF-Workflows und Email &#8211; ich schätze die Arbeit an den Korrekturfahnen nach wie vor. Das von mir bis vor kurzem verantwortete <a href="http://wemag.com/privatkunden/service/wemag-magazin/">Kundenmagazin</a> hing regelmäßig mit seinen 16 Seiten in meinem Büro. Stunden habe ich mit meinen Kollegen in der Blattplanung oder im Korrektorat (dem Fehlerlesen) verbracht. Schnell konnten Seiten &#8220;umgeheftet&#8221; werden oder alternative Bildserien ausprobiert werden.</p>
<p><strong>Doch warum findet man auf Papierausdrucken die Fehler eher, als auf dem Monitor?</strong> Ganz einfach: Auf dem Bildschirm der &#8220;scannen&#8221; wir nur mit unseren Augen  - auf dem Papier lesen wir genauer. Das ist gelernte Praxis von vielen Stunden täglicher Bildschirmarbeit. Dazu kommt der haptische Einfluss: Ein Stück Papier kann in die Hand genommen werden und mit einem Stift bemalt werden. Auf dem Monitor bleibt immer eine gewisse Distanz zum Medium, auch bei einem Tablett. Selbst für reine Epaper, Blogartikel oder Apps setze ich nach wie vor auf den Papierausdruck.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Content Summit: Wo steht die Content-Industrie 2020?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/wo-steht-die-content-industrie-2020/</link>
		<comments>https://www.cmblogger.de/wo-steht-die-content-industrie-2020/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 May 2014 09:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eine spannende Frage: Wohin entwickeln sich die Lieferanten von Inhalten wie Medien und Unternehmen in den kommenden Jahren? Wie steht das alles im Einklang mit Marketing? Und geht es bei SEO künftig nur noch um Inhalte, und wenn ja &#8211; &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/wo-steht-die-content-industrie-2020/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/wo-steht-die-content-industrie-2020/">Content Summit: Wo steht die Content-Industrie 2020?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/content-summit.jpg" rel="lightbox[2325]"><img class="alignleft size-large wp-image-2346" title="Textprovider Content Summit Rheinterrassen Düsseldorf (Foto: Textprovider)" alt="Textprovider Content Summit Rheinterrassen Düsseldorf (Foto: Textprovider)" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/content-summit-1024x512.jpg" width="840" height="420" /></a>Eine spannende Frage: Wohin entwickeln sich die Lieferanten von Inhalten wie Medien und Unternehmen in den kommenden Jahren? Wie steht das alles im Einklang mit Marketing? Und geht es bei SEO künftig nur noch um Inhalte, und wenn ja &#8211; um welche? Diese Fragen standen am 15.05. auf dem Programm des 1. <a href="http://www.textprovider.de/" target="_blank">Textprovider</a> Content Summits in Düsseldorf. Vor Ort waren die Top 100 digitalen Inhaltsexperten Deutschlands, so die Veranstalter. (Ok, ich fühle mich geschmeichelt&#8230;) Eingeladen waren große Brands wie Amazon, Tomorrow Focus, Siemens oder Zalando, um aus ihrer Perspektive über die Relevanz guter Inhalte zu berichten. Wie entwickelt und präsentiert man spannende Inhalte, um die weiterhin Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe zu sichern &#8211; ob nun beim Fernsehen oder beim Shopping? Ich habe mir 3 Beispiele rausgesucht, die für mich sehr gut die Themen dieses Summits symbolisieren:<span id="more-2325"></span></p>
<h2>Pro7 &amp; Sat.1 &#8211; Vom Fernsehsender zum Gründungsberater</h2>
<p>Content ist der Grundstoff der digitalen Industrie, nicht nur der Medien. Aktuell mutieren viele Firmen dank Content Marketing zu kleinen Medienunternehmen. Nur so bekommen sie Aufmerksamkeit und eine gute Platzierung bei Google. Der Medienwandel zwingt gleichzeitig viele Medienkonzerne, sich nach neuen Einnahmequellen umzusehen, denn durch sinkende Leser und Zuschauer fehlen Werbegelder. Diese Erkenntnis zeige ich gerne in meinen <a href="http://www.slideshare.net/JostBroichmann/social-media-treiber-des-medienwandels">Vorträgen</a> am Beispiel von zalando. Der bekannte Schuhversender hat seine unglaubliche TV-Werbereichweite nicht mit Geld, sondern mit Unternehmensanteilen bezahlt. Möglich macht dies SevenVentures das Beteiligungsunternehmen von Sat.1 und Pro 7. Der Medienkonzern mach erst Kasse, wenn aus dem Startup zalando ein Börsenunternehmen wird und Pro 7 seine Werbeinvestitionen mit Aktien versilbern kann. Was ich noch nicht wusste: Mit dem <a href="https://www.p7s1accelerator.com/" target="_blank">ProSiebenSat.1 Accelerator</a> hat sich der Fernsehkonzern eine Möglichkeit geschaffen, sich schon in einer früheren Phase in Startups einzukaufen. Dieses Geschäftsmodell stellte Accelerator-Chef Dr. Jens Pippig vor. Die ausgesuchten Startups erhalten eine Investition von &#8220;nur&#8221; 25.000 Euro, profitieren aber gleichzeitig vom Business-KnowHow des Medienkonzerns &#8211; und das in einer wichtigen Wachstumsphase. Man verspricht sich Innovation für das eigene Haus und Beteiligung an den späteren Erfolgen. Trotzdem denkt Pippig, werden die TV-Sender ihr Geld in 10 Jahren noch mit Ausstrahlungen verdienen, denn &#8220;Wer auf den Rechten für Inhalte sitzt, verdient das Geld&#8221;. Dafür kommen künftig auch die Streamingportale mehr zum Einsatz.</p>
<h2>Huffington Post verdient mit Aufmerksamkeit, nicht mit Journalismus</h2>
<div id="attachment_2349" class="wp-caption alignleft" style="width: 328px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-05-30-um-16.55.55.png" rel="lightbox[2325]"><img style="margin: -2px;" alt="Bildschirmfoto 2014-05-30 um 16.55.55" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2014-05-30-um-16.55.55.png" width="318" height="685" /></a><p class="wp-caption-text">Aufmerksamkeit um jeden Preis:<br /> reißerischer Text sorgt für viele Klicks</p></div>
<p>Die <a href="http://www.huffingtonpost.de/" target="_blank">Huffington Post</a> ist ja selber soetwas wie ein Startup in Deutschland. Die Nachrichtenseite startete im vergangenen Jahr einen deutschen Ableger, der hierzulande von Tomorrow Focus betrieben wird. Im April wurden zum ersten Mal die IVW geprüften Zugriffszahlen vorgelegt, nach denen der Blog monatlich über 9 Mio. Besucher verbuchen konnte. Das ist auf Anhieb der 15. Platz der besucherstärksten Seiten in Deutschland. Ok, Was ist das Besondere? Nicht das werbebasierte Geschäftsmodell, sondern die Art und Weise, wie bei der Huffington Post Artikel geschrieben und promotet werden. Die Überschriften, Bilder und Anreisser sind reißerisch und versprechen dem Leser eine Überraschung. Die Strategie dahinter beschreibt der Marketing Director Jürgen Schlott in einem Satz: &#8220;Bei SEO suchst Du die Themen, bei Social finden die Themen Dich.&#8221; Als Nachrichtenportal setzt Huffington also überwiegend auf Aufmerksamkeit aus den sozialen Netze und nicht auf gute Suchergebnisse in Google. Daher muss jeder Artikel sofort Aufmerksamkeit erzeugen &#8211; mit allen stilistischen Mitteln. Unterm Strich hat das recht wenig mit Journalismus zu tun. Muss es auch gar nicht, denn Tomorrow Focus will Geld mit Content verdienen.</p>
<h2>Webvideos sind kein Fernsehen</h2>
<p>Eines meiner Lieblingsthemen ist, das Videos online anders funktionieren als im Fernsehen. Das wissen längst noch nicht alle Unternehmen, erklärte zumindest <a href="http://www.andreasgraap.de/" target="_blank">Andreas Graap.</a> Zum Beweis brachte der Online-Videoexperte 10 Beispiele mit, die Unternehmen von den Top 10 Youtube-Kanälen Deutschlands lernen kann. Die Erklärung ist erstmal recht einfach: Aufmerksamkeit und Umfeld der Online-Videonutzung ist ganz anders, als es beispielsweise beim Fernsehen der Fall ist. Auch haben sich Sehgewohnheiten, gerade von jüngeren Zielgruppen geändert. So erwarten die Zuschauer heute am Anfang eines Youtube-Videos eher eine Zusammenfassung des Inhalts, als einen 30-sekündigen Vorspann, wie er noch vom Fernsehen bekannt ist. Dafür sollte statt eines Abspanns die Aufforderung erfolgen, den Videokanal zu abonnieren &#8211; so sichert man sich langfristig das Interesse seiner Zuschauer. Das Interesse der Zuschauer lässt sich bei Youtube übrigens sekundengenau erfassen. Oftmals sinkt es nach wenigen Minuten und nur die wenigsten Videos werden bis zum Ende geschaut. Die reinen Klickzahlen geben &#8211; ähnlich wie die Zuschauerzahlen beim Fernsehen &#8211; nur einen groben Anhaltspunkt. Mit dem sekundengenauen Analytics in Youtube aber kann man derartige Schwächen in den Clips erkennen und künftig eliminieren.</p>
<h2>Nur wer gute Inhalte hat, verdient mit Aufmerksamkeit</h2>
<p>Das schöne an großen Konferenzen sind die Pausengespräche mit den Kollegen, z.B: mit denen aus der Fernsehbranche. Und so kamen wir uns überein &#8220;Wer auf den Rechten sitzt, verdient das Geld&#8221; &#8211; dieser Ausspruch mag heute noch gelten. In Zukunft (z.B. 2020) wird man sagen &#8220;wer auf den richtigen Rechten (sprich Inhalten) mit den passenden Vertriebskanälen sitzt, verdient.&#8221; Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit wird in Zukunft sicher noch schärfer, schon jetzt reden wir von Reizüberflutung auf allen Kanälen. Wer es schafft, die passenden Inhalte auszuliefern, die in dem Augenblick, indem der Kunde sich dafür interessiert, wird Umsatz machen. Sei es nun als Onlineshop, oder als TV- Streaminganbieter. Ein Beispiel, wie das heute schon funktioniert: Wenn also die neueste Staffel meiner amerikanischen Lieblingsserie nicht in Deutschland zu haben ist, kaufe ich sie mir über einen großen Versender halt direkt in den Staaten. Den entsprechenden Link gibt es dutzendfach in den Fanblogs. Merke: Amazon pumpt schon heute viel Geld in sein Partnernetzwerk, um auf fremden Seite mit attraktiven Inhalten Kunden anzulocken und für seine Produkte zu interessieren. Dazu kommt, dass die Suchmaschinen immer bessere Algorithmen entwickeln, um so besser die Relevanz der Suchanfragen zu treffen. Webseiten entweder für Menschen oder Maschinen zu optimieren wird künftig nicht mehr funktionieren, denn auch für die Maschinen werden gute Inhalte immer wichtiger. SEO also als reinen Backlink-Aufbau zu sehen, geht heute schon nicht mehr und das nächste Google-Update kommt bestimmt. Der nächste Content Summit hoffentlich auch.</p>
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		<title>Strategie-Gipfel: 200 Corporate Publisher in Berlin</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/treffen-sich-200-corporate-publisher-zum-strategiegipfel/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 23:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Corporate Publishing kommt in meinem Blog zu kurz. Schade, denn ich habe mir das Thema im Namen Corporate Media Blogger eigentlich auf die Fahne geschrieben. Heute habe ich aber das Glück genau darüber schreiben zu dürfen. Anfang der Woche war &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/treffen-sich-200-corporate-publisher-zum-strategiegipfel/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/treffen-sich-200-corporate-publisher-zum-strategiegipfel/">Strategie-Gipfel: 200 Corporate Publisher in Berlin</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Corporate Publishing kommt in meinem Blog zu kurz. Schade, denn ich habe mir das Thema im Namen Corporate Media Blogger eigentlich auf die Fahne geschrieben. Heute habe ich aber das Glück genau darüber schreiben zu dürfen.</p>
<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Plenum.jpg" rel="lightbox[2091]"><img class="alignnone  wp-image-2147" title="Eröffnung des Strategiegipfels / Foto: Isabel Krupke / project networks" alt="Foto: Isabel Krupke / project networks" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Plenum-1024x599.jpg" width="840" height="491" /></a></p>
<p>Anfang der Woche war ich beim &#8220;Strategiegipfel Corporate Publishing / Cross Media / Content Marketing&#8221; in Berlin. Der Name der Konferenz war sperrig und das Themenfeld recht breitgefächert. Der Grund liegt im Medienwandel. Früher war Corporate Publishing nur das firmeneigene Kundenmagazin, der Geschäftsbericht oder der Imagefilm. In Zeiten des Medienwandels kommen diverse Onlinemedien, Apps, Podcasts und SEO-Themen dazu. Cross Media sozusagen. Und obendrauf als Sahnehäubchen gab es noch Content Marketing, weil&#8217;s irgendwie passt und sowieso total trendy ist. <span id="more-2091"></span></p>
<p>Der Teilnehmerkreis &#8211; geschätzte 200 Personen &#8211; setzte sich aus Anbietern von Publishing-Tools, Agenturen und publizierenden Unternehmen zusammen. Darunter waren Branchengrößen wie Allianz, Datev, Hexal, Lufthansa Cargo oder SonyMusic. Das war insbesondere spannend, wenn man sich abseits der großen Vorträge in kleineren Workshops traf. Dort wurden spannende Einblicke in die Prozesse, Strukturen und Werkzeuge gezeigt, mit denen und in denen die Konzerne ihre Inhalte erstellen und verbreiten.</p>
<h2>Alle Kanäle werden bedient</h2>
<p>Schwerpunkt 2014 bleibt neben dem Fokus auf Tablets auch generell Cross Media, also das Veröffentlichen auf mehreren Kanälen. Durch das Content Marketing werden Inhalte zu einer Art Ware, die erst aufwändig produziert und anschliessend beworben werden müssen, damit sie gefunden werden. Denn selbst wenn Inhalte gratis angeboten werden, so treten die Corporate-Publishing-Produkte immer in Konkurrenz zu den etablierten Medien und deren Reputation. Um die Reichweite zu der teuer produzierten Inhalte erhöhen, werden sie über möglichst viele Kanäle weiterverteilt. Dafür wurden Lösungen vorgeführt, bei denen Artikel für Webseiten, Blogs, Apps und Social Media entweder identisch oder verschiedenen Versionen auf Knopfdruck ausgeliefert werden konnten.</p>
<div id="attachment_2148" class="wp-caption alignnone" style="width: 850px"><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Workshop-Infel.jpg" rel="lightbox[2091]"><img class="size-large wp-image-2148" alt="Foto Isabel Krupke / project networks" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/Workshop-Infel-1024x598.jpg" width="840" height="490" /></a><p class="wp-caption-text">Workshops im kleinen Kreis</p></div>
<p>Was ich nicht nachvollziehen kann, ist der Hype um das Storytelling. Das richtige Erzählen von Geschichten in Beiträgen lernt jeder Volontär im ersten Jahr, egal ob bei der Zeitung oder beim Fernsehen. Was ich aus dem eigenem Unternehmen nachvollziehen kann, ist die Schwierigkeit hausintern das richtige Gespür für die Themen zu entwickeln und diese dann zu erzählen. Der Herausgeber muss nicht in jedem Artikel vorkommen. Das ist schwierig zu vermitteln, wenn man immer nur durch die Unternehmensbrille guckt. Ein wirklich grandioses Beispiel in diesem Zusammenhang ist das Magazin <a href="https://1890.allianz.de">1890</a> von der Allianz, in dem die Versicherung nahezu überhaupt nicht vorkommt</p>
<h2>Gelungener Ausflug in die PR</h2>
<p>Mein persönliches Highlight war der Vortrag von Sönke Inversen. Der Investigativ-Journalist des Handelsblatts deckte damit auch noch das Thema PR im Veranstaltungsspektrum ab. Auch wenn er nicht ganz in den Fokus passte, fand ich den Vortrag großartig! Nicht nur, weil Sönke Iversen über die Teldafax-Pleite referierte, sondern weil er demonstrativ mit einem Vorurteil aufräumte: &#8220;In Ihrer Branche hält sich hartnäckig das Gerücht, man würde nicht in der Zeitung erscheinen, wenn man nicht mit der Presse redet. Wir berichten dann trotzdem über Sie. Sie kommen dann einfach nicht darin zu Wort&#8221;, so Iversen. Diesen Satz möchte man heute noch den Prokon-Verantwortlichen um die Ohren hauen. Aber ich fürchte, das ist schon zu spät.</p>
<p>Unterm Strich muss ich sagen, dass sich der Besuch gelohnt hat. Besonders die Tagungsatmosphäre, die Räumlichkeiten und die vielen guten Gespräche haben mir außerordentlich gefallen. Als kleiner Kritikpunkt bleibt, dass man aus Veranstaltersicht etwas mehr den Fokus schärfen müsste und bei Lösungsanbietern weniger Eigenwerbung in den Workshops zulassen sollte.</p>
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		<title>Fernsehnutzung in den USA rückläufig</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2013 21:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Viele sehen im Fernsehen noch das Leitmedium schlechthin. Die Tagesschau um 20 Uhr versammelt immer noch Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Doch das Medium verliert allmählich Zuschauer, wie aktuelle Zahlen des Business Insider andeuten. Die USA sind Europa beim Medienwandel &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/medienwandel-fernsehnutzung-rucklaufig/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/medienwandel-fernsehnutzung-rucklaufig/">Fernsehnutzung in den USA rückläufig</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele sehen im Fernsehen noch das Leitmedium schlechthin. Die Tagesschau um 20 Uhr versammelt immer noch Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Doch das Medium verliert allmählich Zuschauer, wie <a href="http://uk.businessinsider.com/cord-cutters-and-the-death-of-tv-2013-11?r=US" target="_blank">aktuelle Zahlen des Business Insider </a>andeuten.</p>
<p><a href="http://static5.uk.businessinsider.com/image/54ef75abdd08952e308b46bf-708-521/screen%20shot%202013-11-18%20at%2010.49.00%20am-1.png" rel="lightbox[1953]"><img class="alignleft" alt="" src="http://static5.uk.businessinsider.com/image/54ef75abdd08952e308b46bf-708-521/screen%20shot%202013-11-18%20at%2010.49.00%20am-1.png" width="425" height="313" /></a> Die USA sind Europa beim Medienwandel immer einen Schritt voraus, darum dürften neue Zahlen zur rückläufigen TV-Nutzung hierzulande zumindest Sorgenfalten bei den TV-Managern hervorrufen.</p>
<p>Jim Edwards hat in seinem Artikel <a href="http://uk.businessinsider.com/cord-cutters-and-the-death-of-tv-2013-11?r=US" target="_blank">TV Is Dying, And Here Are The Stats That Prove It</a> etwa ein dutzend Statistiken zusammengetragen, die über rückläufige Kabel-Abos, weniger Fernseher in Haushalten und steigende Tablet-Nutzung Auskunft geben. So betrachtet er verschiedene Aspekte rund um das Thema Fernsehen, Kabelanschlüsse, Wifi-Hotspots und Nettowerbe-Erlöse. Denn auch diese stagnieren zunehmend. Das Geld für Kommunikation wird künftig eher in andere Kanäle gesteckt. Diese sind messbar und mobil.</p>
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		<title>Second Screen: was wird aus der linearen Mediennutzung?</title>
		<link>https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem Medien-Nutzungsverhalten beschäftigen sich ja viele Studien. SevenOne Media, der Werbevermarkter der ProSiebenSat.1 Gruppe, bringt jährlich einen Report heraus, der sich mit Mediennutzung, aber tendenziell mit TV-Nutzung beschäftigt. Die ARD/ZDF-Onlinestudie untersucht seit 1997 das Nutzungsverhalten deutscher Internetuser. Interessant, wie &#8230; <a href="https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/">Weiterlesen &#8594;</a></p><p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/">Second Screen: was wird aus der linearen Mediennutzung?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/sevenone-navigator-2012.png" rel="lightbox[1453]"><img class="alignleft size-full wp-image-1454" title="sevenone-navigator-2012" src="https://www.cmblogger.de/wp-content/uploads/sevenone-navigator-2012.png" alt="" /></a> Mit dem Medien-Nutzungsverhalten beschäftigen sich ja viele Studien. SevenOne Media, der Werbevermarkter der ProSiebenSat.1 Gruppe, bringt jährlich einen <a href="https://www.sevenonemedia.de/c/document_library/get_file?uuid=2a6db46d-ed67-4961-a31f-722360028543&#038;groupId=10143" target="_blank">Report</a> heraus, der sich mit Mediennutzung, aber tendenziell mit TV-Nutzung beschäftigt. Die ARD/ZDF-Onlinestudie untersucht seit 1997 das Nutzungsverhalten deutscher Internetuser. Interessant, wie sich der Medienwandel in den vergangenen Jahren vollzogen hat! Printmedien gerieten ins Hintertreffen, einen wahren Boom hingegen erlebten Tablets. Sie sorgten dafür, dass ab 2010 die Onlinenutzung nochmals <a href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/0708-2012_Eimeren_Frees_01.pdf" target="_blank">deutlich zulegte</a>. Interessant sind diese Reports vor allem, weil sie einen gewissen Ausblick in die Zukunft wagen.</p>
<h2>Nicht immer liegen die Vorhersagen richtig</h2>
<p>Noch vor fünf Jahren hatte man bei SevenOne gemutmaßt, Videoportale spielten künftig nur eine Nischenrolle. Nach einer gemeinsamen Accenture-Studie würden die Portale nur den „<a href="http://www.accenture.com/de-de/company/newsroom-germany/Pages/videoportale.aspx" target="_blank">Unterhaltungs-Snack für zwischendurch</a>&#8221; liefern. In der Zwischenzeit hat die Realität diese Annahmen aber weitestgehend widerlegt, wie sich auch aus der 13. Ausgabe des Navigators herauslesen lässt. Trotzdem gibt es hier immer noch die klare Tendenz Fernsehen auch zukünftig als das Leitmedium zu stilisieren. An einigen Stellen des Reports wird der TV schon heute als nebenher laufendes Medium skizziert, der z.B. seine Werbewirkung aber über unbewusste Wahrnehmung entfalten würde. Daran glaube ich nicht so richtig. Ich könnte mir daher auch eine Zukunft vorstellen, in der der &#8220;Second Screen&#8221; nicht das Tablet auf dem Schoß, sondern der Flat-TV an der Wand ist. Und der ist dann vielleicht nur noch die &#8220;große Leinwand&#8221; des Tablets oder Smartphones.</p>
<p>Wie ich auf die Idee komme? Ich schaue mir einfach mal die künftigen TV-Zielgruppe an: Meine dreijährige Tochter beispielsweise mag kein Fernsehen, weil es ihr zu linear ist und nie bringt, was sie will. Außerdem ist sie total von Werbeunterbrechungen genervt. Sie zieht das IPad deutlich dem großen Flachbildschirm vor. Die Interaktion wird bei ihr Bestandteil der Unterhaltung. Wenn ihr ein Film nicht gefällt, wird er weggeklickt. Die meiste Bildschirmzeit, die wir ihr erlauben, verbringt sie auf youtube und schaut ihre Lieblingsserien. <span id="more-1453"></span></p>
<p>Auch bei uns &#8220;Erwachsenen&#8221; nimmt laut den Studien die Nutzung von Videoportalen und Sendermediatheken zu. Die Nutzung der Inhalte wird selektiver und vermehrt parallel zu bestehenden Medienangeboten. Noch gibt es einen Bruch zwischen dem First und dem Second Screen. Aber ich denke, zukünftig kann ich mit einer Handbewegung das Video von meinem Tablet auf den Flachbildfernseher schnipsen und nebenher z.B. weitersurfen. Das einfache Pausieren und die Möglichkeit auf einem anderen Gerät den Stream fortzusetzen, gibt&#8217;s ja jetzt schon in Ansätzen. Aber auch hier sehe ich z.B. durch Cloudlösungen eine Verdrängung des linearen Medienkonsum-Verhaltens zugunsten eines individuelleren Konsums. Vom Sharing von Streams oder dem großartigen Couchmodus von vimeo will ich gar nicht erst anfangen. Für das klassische Fernsehen werden diese Entwicklungen nicht ohne Folgen bleiben.</p>
<h2>Internet verdrängt TV</h2>
<p>Wirft man einen Blick in die Vereinigten Staaten, so kann man schon heute einen <a href="http://meedia.de/fernsehen/second-screens-in-den-usa-auf-dem-vormarsch/2012/11/20.html" target="_blank">rückläufigen TV-Konsum</a> erkennen. Auch in Deutschland ist er laut SevenOne Media 2012 zwar leicht gesunken, aber man kombiniert ihn mit der Computernutzung als &#8220;Konsum von Bildschirm-Medien&#8221;. Da kann man nur hoffen, dass die deutschen Zahlen nicht von den Vermarktern &#8220;schöngerechnet&#8221; wurden.</p>
<p>The post <a href="https://www.cmblogger.de/second-screen-oder-wohin-geht-die-mediennutzung/">Second Screen: was wird aus der linearen Mediennutzung?</a> appeared first on <a href="https://www.cmblogger.de">Corporate Media Blogger</a>.</p>]]></content:encoded>
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