Neuen Blog als Themenspeicher etablieren

wemagblog.com - hier öffnet sich ein neuer KommunikationskanalJetzt blogge ich auch beruflich. Vor knapp 14 Tagen konnten wir den wemagblog in Betrieb nehmen. Beim Ökostromlieferanten WEMAG geht’s im Blog nicht nur um seine Energie, auch Sponsoring, Ausbildung und der berühmte Blick hinter die Kulissen finden sich wieder. Da es nur sehr wenige Energieversorger gibt die einen Blog betreiben, war es sogar Branchendienst trurnit eine Meldung wert.

Mit dem neuen Kanal wollen wir neue Kommunikationszielgruppen erschließen und eine weitere Möglichkeit haben, Journalisten anzusprechen. Sicher, diesen Auftrag haben viele Corporate Blogs – nur in unserer Branche, die nicht überall die Öffentlichkeit sucht, ist dies nicht unbedingt alltäglich. Noch nicht. Sicher ist auch, Blogs sind ansich nichts Neues. Nur das Unternehmen befindet sich gerade in einer Umbruchsphase und Transparenz kann dabei nicht schaden. Ein Blog kann dazu beitragen und bei der Neupositionierung des Kommunikations-Mixes eine Rolle spielen.

Momentan befindet sich die WEMAG in der Rekommunalisierung, d.h. das Unternehmen wird von Vattenfall zurück an die Kommunen des Versorgungsgebiets verkauft. Wir sind eines der ersten Unternehmen in Deutschland, die diesen Weg gehen werden. Die Aufmerksamkeit zu diesem Thema ist presseseitig also vorhanden. Mit dem Tool möchten wir dieses Thema mit weiteren außerhalb der klassischen Pressearbeit in einem Themenspeicher “konservieren”. Ziel ist bei Online-Recherchen auf dem Schirm der entsprechenden Journalisten aufzutauchen.

Der Blog ist eines meiner ersten Projekte beim neuen Arbeitgeber WEMAG. Ich bin stolz, dass wir das Thema in weniger als zwei Wochen gestemmt haben. Die ersten Zugriffszahlen stimmen mich optimistisch, jetzt heißt’s am Ball zu bleiben und spannende Themen zu finden, die nicht zu Marketinglastig sind. Natürlich kommen hier auch die Themen zum Zuge, die wir in der Pressearbeit haben. Da muss natürlich das Wording stimmen, allein schon für den RSS-Feed. Außerdem bekommen hier interne Themen einen Platz, die für die Presse nicht unbedingt von Interesse sind. Das ist ein guter Impuls für die interne Kommunikation. Mal schauen, vielleicht bloggen bei uns ja auch bald ein paar Kollegen mehr.

Ich nutze gerade meine Auszeit, um für einen Freund ein lange versprochenes Video fertig zustellen. Er betreibt einen Fotoservice, der z.B. bei Events mit einem mobilen Fotostudio vorbeikommt. Zielgruppengerecht ist der Clip auf youtube platziert und soll z.B. bei den Abifeiern auf Leinwänden als Werbung laufen.

BUSS NEWS – Mitarbeiter-Magazin mit externer Zielgruppe

Mitarbeitermagazin BUSS-News

In diesen Tagen flagge ich beim Hamburger Hafenunternehmen BUSS aus. Eine gute Gelegenheit einmal die BUSS-News vorzustellen, ein modernes Mitarbeitermagazin, welches unser Team im letzten Jahr neu entwickelt hat.

Unter dem Namen “BUSS News” verschickte man bisher Word-Newsletter an die Kollegen. Online für die Verwaltung und gedruckt für die gewerblichen Berufe. Mal ehrlich: Wer liest einen 16 seitigen Word-Text am Bildschirm? Die Gestaltungsfähigkeiten sind eingeschränkt und die Textlängen laufen ohnes festes Layout schnell aus dem Ruder. Kurz vor dem 90. Firmenjubiläum bot sich so eine gute Gelegenheit die interne Kommunikation besser und informativer aufzustellen.

Am Anfang eines solchen Projekts kommen erfahrungsgemäß viele Fragen wie: Wer ist eigentlich die Zielgruppe des neuen Hefts? Gut 500 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe – vom Hafenfacharbeiter bis zum Abteilungsleiter. Warum reicht ein selbstgedruckter Newsletter nicht? Ein Unternehmen, welches sich in der gesamten Kommunikation nach außen professionell gibt, sollte intern auch so agieren. Wer stemmt das Projekt? Die Layoutentwicklung wird mit einer Agentur vorgenommen. Die Redaktionsleitung bleibt weiter intern. Satz und Layout macht ein druckereinaher Dienstleister.
Herausgekommen ist ein 24 bis 32 seitiges Magazin, mit großen Bildbühnen und klaren Corporate-Design-Elementen. Die hochwertige Aufmachung wurde durch sorgfältig ausgewählte Themen, Redaktionsschulung der Mitarbeiter und schicke Fotostrecken möglich. Die Grammatur wurde so gewählt, dass der Leser auch mit 24 Seiten “etwas in der Hand hat”. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Kollegen. Der Olympia-Teilnehmer, die Betriebssportgruppe, die Buchhalter und Jubilare – alle finden sich wieder. Und viele wollten mitmachen oder Artikel schreiben. Das ist wichtig, denn die Akzeptanz der internen Kommunikation steigt mit der Möglichkeit der Teilnahme. Weiterlesen →