Imagefilm ad absurdum: Obststandl Didi

Kernkompetenz Weintrauben: Das Internet bringt so viele Absurditäten hervor, die uns sonst verborgen blieben. Ich habe Tränen gelacht, als ich den Imagefilm vom Obststandl Didi entdeckte. In guter Manier deutscher Imagefilme und mit sonoriger Stimme werden die Werte und Kernkompetenzen des Münchner Straßenobstverkäufers Didi erzählt, ganz so als wäre der Obsthändler ein DAX-Konzern. Alle üblichen Floskeln wie Qualität, Nachhaltigkeit, Tradition und Weltmarkt fallen, auch die Kernkompetenz – nur eben bei Weintrauben. Die Filmemacher von Al Dente entlarven gnadenlos die Austauschbarkeit, ja die Inhaltslosigkeit der meisten Imagefilme. Das macht diesen Vierminüter so sehenswert!

Ich wollte schon länger über das Thema Imagefilme schreiben und wie sehr sie überflüssig werden. Didis Obststandl hat mir den Anstoß gegeben, in den nächsten Tagen kommt meine Analyse!

Fernsehnutzung in den USA rückläufig

Viele sehen im Fernsehen noch das Leitmedium schlechthin. Die Tagesschau um 20 Uhr versammelt immer noch Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Doch das Medium verliert allmählich Zuschauer, wie aktuelle Zahlen des Business Insider andeuten.

Die USA sind Europa beim Medienwandel immer einen Schritt voraus, darum dürften neue Zahlen zur rückläufigen TV-Nutzung hierzulande zumindest Sorgenfalten bei den TV-Managern hervorrufen.

Jim Edwards hat in seinem Artikel TV Is Dying, And Here Are The Stats That Prove It etwa ein dutzend Statistiken zusammengetragen, die über rückläufige Kabel-Abos, weniger Fernseher in Haushalten und steigende Tablet-Nutzung Auskunft geben. So betrachtet er verschiedene Aspekte rund um das Thema Fernsehen, Kabelanschlüsse, Wifi-Hotspots und Nettowerbe-Erlöse. Denn auch diese stagnieren zunehmend. Das Geld für Kommunikation wird künftig eher in andere Kanäle gesteckt. Diese sind messbar und mobil.